Happy End für halbverwaistes Robbenbaby Lunita in Schönbrunn

Lunita und ihr Vater Comandante mit Pfleger Christian Windisch bei der Fütterung
Lunita und ihr Vater Comandante mit Pfleger Christian Windisch bei der Fütterung - © Daniel Zupanc
Baby-Robbe Lunita hatte keinen leichten Start ins Leben. Früh verlor sie ihre Mutter und wurde daraufhin von den Pflegern mit der Hand aufgezogen. Nun wächst und gedeiht sie allerdings bestens – sie schwimmt jetzt mit den Großen mit und fühlt sich sichtlich wohl.

Das Schicksal des Robben-Babys Lunita hat die Besucher des Wiener Tiergartens Schönbrunn sehr bewegt, jetzt gibt es ein Happy End für sie.

Lunita in Robben-Gruppe integriert

Obwohl die heute fast vier Monate alte Robbe nach dem Tod ihrer Mutter Enya im September von den Tierpflegern mit der Hand aufgezogen werden musste, ist die Integration in die Gruppe gut gelungen. Nun lebt Lunita bei den anderen Schönbrunner Mähnenrobben.

Während der Aufzucht hatte Lunita regelmäßig Kontakt zu ihren Artgenossen. “Wir haben immer wieder Robbenweibchen zu ihr gelassen, mit denen sie spielen konnte. Die Integration in die Gruppe hat deshalb problemlos funktioniert und Lunita kann sich nun viel von den anderen abschauen”, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Dienstag.

Baby-Robbe liebt Hering und bunte Blätter

Mittlerweile wiegt Lunita 30 Kilogramm. Kein Wunder, frisst sie doch rund drei Kilo Hering pro Tag. Neben ihrem Vater Comandante mit seinen 280 Kilo wirkt sie dennoch winzig. Bei den beim Publikum beliebten Robbenfütterungen schaut Lunita ihren erwachsenen Artgenossen noch zu, wenn sie den Fischen nachjagen.

Schratter erläutert: “Gegen die Großen hat sie keine Chance, einen Fisch zu ergattern. Deshalb bekommt sie ihre eigene Ration.“ Natürlich ist die kleine Robbe noch sehr verspielt. Die bunten Herbstblätter, die von den Bäumen ins Wasser fallen, bereiten ihr viel Spaß.

(apa/red)

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