Hanfplantage in Liesing abgebrannt: Betreiber steht nun vor Gericht

Im März 2015 brannte die Lagerhalle, in der Hanf angepflanzt wurde, komplett aus.
Im März 2015 brannte die Lagerhalle, in der Hanf angepflanzt wurde, komplett aus. - © MA68
Am Donnerstag muss sich jener Mann vor Gericht verantworten, der im März 2015 bei einem Brand einer Hanfplantage in einem Wirtschaftsgebäude in Wien-Liesing schwer verletzt wurde.

Seit 2010 soll der Angeklagte zum Zweck des Suchtgifthandels mehrere Hanfplantagen betrieben haben. Am 25. März 2015 brach in einem Wirtschaftsgebäude in Liesing, in dem bereits 600 Hanfpflanzen in Blüte standen, ein Feuer aus, weil der 36-Jährige unsachgemäß mit Isobutan-Druckbehältnissen hantierte, die er zum Trocknen benötigte.

Der Angeklagte wurde bei dem Brand schwer verletzt und befand sich zwei Wochen im künstlichen Tiefschlaf. Nun muss er sich wegen Drogenhandels und fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst im Straflandesgericht verantworten. Der Sachschaden an dem vernichteten Gebäude wird in der Anklage mit 40.000 bis 50.000 Euro beziffert.

>> Hanfplantage in Liesing in Vollbrand
>> Verletzter war Schuppenbesitzer

(APA/Red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen