Handtaschenraub in Wien-Neubau: Opfer plötzlich verschwunden

Zu gleich zwei Fällen von Taschenraub kam es am Freitag in Wien.
Zu gleich zwei Fällen von Taschenraub kam es am Freitag in Wien. - © APA
Im 7. Bezirk wurde in der Nacht auf Samstag ein mutmaßlicher Räuber von einem couragierten Zeugen und der Polizei gestellt. Jedoch: Der vermeintliche Dieb hatte keine Handtasche bei sich – und die beiden Opfer waren plötzlich nicht mehr aufzufinden.

Ein Passant zeigte bei einem vermeintlichen Taschendiebstahl hilfsbereite Courage – allem Anschein nach aber umsonst: Um 23.35 Uhr hörte er Hilferufe zweier Frauen bei der Straßenbahnhaltestelle am Urban-Loritz-Platz. Sie zeigten auf einen flüchtenden Mann und gaben an, beraubt worden zu sein. Der Passant nahm die Verfolgung auf.

Gemeinsam mit einer Polizeistreife konnte der Flüchtende in der Kenyongasse gestellt werden. Bei dem 32-Jährigen wurde jedoch keinerlei Diebesgut gefunden. Zudem waren die beiden vermeintlichen Opfer auf einmal nicht mehr aufzutreiben. Die Frauen hatten den Ort des Geschehens, die Straßenbahnhaltestelle am Urban-Loritz-Platz, bereits verlassen.

Pensionisten bei Taschendiebstahl verletzt

Ganz anders ging ein weiterer Taschendiebstahl in Mariahilf aus: Ein Unbekannter hatte versucht, einer 85-Jährigen in der Otto-Bauer-Gasse die Handtasche zu entreißen.

Dies gelang ihm zwar nicht, doch die Pensionistin verletzte sich bei dem Gerangel durch einen Sturz und musste mit Verdacht auf eine ausgekugelte Schulter ins Spital gebracht werden.

(APA/Red.)

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