Hamilton raste mit 4 goldenen Sternen zum Interlagos-Rekord

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Lewis Hamilton total entspannt zum Rekord
Lewis Hamilton total entspannt zum Rekord - © APA (AFP)
Streckenrekord und Platz eins: Lewis Hamilton bleibt auch nach seinem WM-Triumph im Vollgas-Modus.

Der Brite deklassierte am Freitag in seinem Silberpfeil die Konkurrenz im ersten Freien Training zum Grand Prix von Brasilien. Einzig sein finnischer Mercedes-Kollege Valtteri Bottas (+0,127 Sek.) konnte mit Hamilton einigermaßen mithalten, der Rest des Feldes verlor zumindest eine halbe Sekunde.

Beim ersten Einfahren unter herrlichen sommerlichen Bedingungen mit 26 Grad und Sonnenschein ließ die Sternenflotte keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie den vierten Doppelerfolg in diesem Jahr anpeilt. “Es ist die beste Zeit, den Druck sogar zu erhöhen – eben, weil ich es kann”, betonte Hamilton. Den vierten Titel machte der Engländer bereits vor knapp zwei Wochen in Mexiko perfekt, als ihm nach einer Kollision zu Beginn bereits Rang neun zur WM-Entscheidung genügte.

Schenkt Hamilton Bottas den Sieg?

Nun peilt auf dem Kurs in Interlagos den bereits 63. Sieg seiner F1-Karriere an, könnte den Erfolg aber auch Bottas überlassen, der vor dem vorletzten Saisonlauf in der WM nur 15 Punkte hinter dem deutschen Ferrari-Star Sebastian Vettel auf Rang drei liegt. Sollte er darum gebeten werden, wird Hamilton sich deshalb in den Dienst des Finnen stellen, wie er bereits ankündigte. Sollte Bottas nach dem WM-Finale am 26. November in Abu Dhabi vor Vettel liegen, dann stellt Mercedes zum vierten Mal en suite den Weltmeister und den Vize.

Mit vier goldenen Sternen für seine Titel über der goldenen Startnummer 44 auf dem Helm drehte Hamilton am Freitag erstmals seine Runden. Und er kontrollierte das Geschehen auf dem Autodromo Jose Carlos Pace. Sein geschlagener WM-Rivale Vettel kam dagegen vorerst mit 0,782 Sekunden Rückstand nicht über Rang sechs hinaus. Unmittelbar davor lag das Red-Bull-Duo Max Verstappen (NED/0,548) und Daniel Ricciardo (AUS/0,626), dem auf den drittplatzierten Kimi Räikkönen (FIN/0,542) im zweiten Ferrari nicht einmal eine Zehntel fehlte.

(APA/dpa)

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