Hamilton in Bahrain vor Rosberg aus der Pole Position

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Duell Hamilton gegen Rosberg geht in die nächste Runde
Duell Hamilton gegen Rosberg geht in die nächste Runde
An der Rangordnung in der Formel 1 hat sich im Qualifying für den Grand Prix von Bahrain nichts geändert. Weltmeister Lewis Hamilton und Nico Rosberg bilden auch beim Wüstenrennen am Sonntag (17.00 Uhr/MESZ) die erste Mercedes-Startreihe, dahinter folgen erneut die Ferraris von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen.


Vorjahressieger Hamilton war am Samstag in Sakhir in der neuen Rundenrekordzeit von 1:29,493 Minuten nur 0,077 Sekunden schneller als sein deutscher Teamkollege. Für den Briten, der beim Auftaktrennen seine erste Startposition nicht zum Sieg nützen konnte, ist es die 51. Pole Position seiner Karriere. Dahinter folgten die Ex-Champions Vettel (+0,519) und Räikkönen (0,751) mit bereits beträchtlichem Rückstand.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff zeigte sich sehr angetan von der neuerlich starken Vorstellung seines Duos, warnte aber vor den Ferraris. “Ich bin happy. Die Runde war perfekt. Es war ein aufregendes Qualifying. Die Pace von Ferrari ist gut, die sind da, das wird ein harter Kampf”, meinte der Wiener im ORF-Interview.

Vorjahressieger Hamilton war hoch erfreut, dass er anders als in den Trainingssessions schneller als sein teaminterner Rivale fuhr. “Ich bin wirklich glücklich mit meiner Runde”, betonte der Engländer. Australien-Triumphator Rosberg will ihm das Leben aber wieder schwer machen. “Auf dieser Strecke kann im Rennen viel passieren, es gibt für mich viele Möglichkeiten”, meinte der Deutsche, der saisonübergreifend die jüngsten vier Rennen für sich entschieden hat.

Nach dem Spitzenquartett reihten sich Daniel Ricciardo (Red Bull) und Valtteri Bottas (Williams) ein. Ricciardo fehlten bereits 1,361 Sekunden auf Hamilton. Der Russe Daniil Kwat kam im zweiten Red Bull nicht über Platz 15 hinaus. Positiv überraschte dagegen der belgische Debütant Stoffel Vandoorne, der im McLaren den verletzten Fernando Alonso ersetzt, als Zwölfter. Sein englischer Stallkollege Jenson Button landete nur an der 14. Stelle.

Das Qualifying stand unter besonderer Beobachtung, weil es wieder im beim Saisonauftakt in Melbourne von vielen Seiten heftig kritisierten neuen Modus ausgetragen wurde. Ob es noch ein weiteres dieser Art geben wird, ist offen. Am Sonntag diskutieren die Entscheidungsträger mit den Teams neuerlich über das umstrittene Format.

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