ÖH will kein "E-Voting-Versuchskaninchen" sein

ÖH will kein "E-Voting-Versuchskaninchen" sein
Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) steht “nicht als E-Voting-Versuchskaninchen zur Verfügung”. Als eigenständige Körperschaft wolle man selbst über den Wahlmodus bestimmen können, hieß es in einer Aussendung.

Die Studentenvertreter sehen beim Plan von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V), bereits bei den nächsten ÖH-Wahlen 2009 E-Voting zuzulassen, “rechtliche Bedenken nicht ausreichend entkräftet”.

So würden sowohl das persönliche als auch das freie Wahlrecht im Widerspruch zur Stimmabgabe mittels Computer stehen, argumentiert die ÖH. Einer Wahl-Manipulation würden Tür und Tor geöffnet, da nicht gewährleistet werden könne, dass jeder seine Stimme unbeobachtet und unbeeinflusst abgeben könne. E-Voting könne das Recht auf eine geheime Wahl nicht garantieren und untergrabe damit geltendes Verfassungsrecht.

Mehr News aus Wien …

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen