Gurkengläser gegen Hungersnot: Caritas ruft zum Spenden auf

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Im Rahmen der Gurkenglas-Aktion ruft die Caritas dazu auf, Kleingeld zu sammeln.
Im Rahmen der Gurkenglas-Aktion ruft die Caritas dazu auf, Kleingeld zu sammeln. - © Caritas
In der Mariahilfer Straße verteilte die Caritas leere Gurkengläser an Passanten, um die diesjährige Kampagne gegen Hunger und Unterernährung offiziell zu starten. Die 300 Gläser sollen mit Münzen gefüllt und dann gespendet werden.

In der Wiener Mariahilfer Straße verteilten Mitarbeiter der Hilfsorganisation 300 Gurkengläser, die mit Münzen gefüllt und dann gespendet werden sollen, wie die Caritas erläuterte. Dass der Kampf gegen den Hunger so notwendig ist wie eh und je, belegte Caritas-Präsident Michael Landau mit drastischen Zahlen: “Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Weltweit leiden 795 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung, täglich sterben daran 8.000 Kinder.”

Caritas: Gurkengläser gegen Hungersnot

Hunger sei aber kein “Naturgesetz”. Er sei von 18,6 Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 1990 auf 10,9 Prozent im Jahr 2015 zurückgegangen.

Partner bei der Aktion ist die Bawag PSK. Die gefüllten Gläser können in 500 Postfilialen in Österreich abgegeben werden. Dazu verzichtet das Geldinstitut bei Bareinzahlung auf das Caritas Spendenkonto auf das Einzahlungsentgelt. Schwerpunkte der Caritas-Hilfe sind derzeit der Südsudan und Syrien.

(APA/Red)

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