Grüne polarisieren und profitieren davon

Grüne polarisieren und profitieren davon
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Gastkommentar von Johannes Huber: Mit der Umwandlung der Mariahilfer Straße in eine größere Begegnungszone hat Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou ihren Parteifreunden Lust auf mehr gemacht.

Im 3. Bezirk werben sie damit, die Landstraßer Hauptstraße zurückzubauen – zu einem „Ort zum Flanieren, Plaudern, Einkaufen und Wohlfühlen“. Im 2. Bezirk sollen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger in der Leopoldgasse gleichbehandelt werden („Begegnungszone“). In Währing soll aus der Gersthofer Straße „ein Lebensraum aus der Auto-Rennbahn“ werden. Und selbst in Mariahilf haben die Grünen noch nicht genug – sie wollen nach der wichtigsten Einkaufsstraße der Stadt auch die „Gumpi“ umgestalten.

Die Partei polarisiert damit – und das nützt ihr: Selbst wenn eine Mehrheit derartige Projekte ablehnen würde und nur eine Minderheit dafür wäre, könnte sie davon profitieren. Schließlich halten sie einen Stimmenanteil von „nur“ 12,6 Prozent (Gemeinderatswahl 2015).

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