Grüne gehen zuversichtlich in Burgenland-Wahl

Die Grünen sehen ihre Chance bei der Landtagswahl im Burgenland.
Die Grünen sehen ihre Chance bei der Landtagswahl im Burgenland. - © APA
Den Wahlkampf-Abschluss zur Burgenland-Wahl begingen die Grünen in der Eisenstädter Fußgängerzone. Für den Wahlsonntag sei man zuversichtlich.

“Wir haben gemerkt, dass sehr viele Leute zu uns kommen und sagen, es ist jetzt wirklich an der Zeit, ihr sollt jetzt wirklich stärker werden”, resümierte Spitzenkandidatin Regina Petrik die vergangenen Wochen vor der Burgenland-Wahl. Außerdem gebe es “auch zum Teil ausdrücklich den Wunsch, dass wir in die Regierung gehen – vor allem weil die Menschen spüren, dass wir einen anderen Stil einbringen”. Nach den Fernsehdiskussionen habe man als Rückmeldung bekommen, dass es für einige wohltuend sei, “zu sehen, es könnte auch anders gehen”.

Spitzenkandidatin Petrik weiterhin auf Stimmenfang

Für die letzten Stunden bis zum Öffnen der Wahllokale Sonntagfrüh, will die Landessprecherin “unterwegs sein, bei den Leuten sein, mit Leuten noch reden, weil jede einzelne Stimme zählt. Niemand soll sich drauf verlassen, dass die anderen eh das erledigen, was man gerne täte.” Sie hoffe natürlich auf “ganz viele Vorzugsstimmen. Das würde mich persönlich auch stärken”, sagte Petrik.

Zum Wahlziel von drei Mandaten und somit der Klubstärke meinte sie: “Wenn die Menschen das wählen, was sie uns sagen, was sie wählen wollen, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir unsere Wahlziele auch erreichen können, auch die Klubstärke. Es muss jeder nur wirklich das tun, was er haben möchte, dann geht’s.”

Grüne sehen Chance bei Burgenland-Wahl

Unterstützt wurde Petrik bei ihrem Wahlkampf mehrere Male – auch am Freitag – von Bundessprecherin Eva Glawischnig. Sie lobte die Spitzenkandidatin: ” Wir sind sehr, sehr stolz auf die Regina Petrik, die hat das großartig gemacht bis jetzt.” Glawischnig selbst sagte zur APA, dass sie noch nie so eine positive Stimmung im Burgenland erlebt habe und hofft, “dass sich das am Wahltag dann auch niederschlägt. Also nur Sympathie ist für uns zu wenig, wir brauchen auch Unterstützung durchs Wählen.”

(APA/Red)

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