“Groupies der Großen Koalition”: Kickl spottet über Auftritt von Fischer und Griss

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl spottet über die Pressekonferenz von Fischer und Griss.
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl spottet über die Pressekonferenz von Fischer und Griss. - © APA
Heinz Fischer warb am Mittwoch bei einem gemeinsamen Pressetermin mit der gescheiterten Hofburg-Bewerberin Irmgard Griss für den Grünen Kandidaten Alexander Van der Bellen. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl spottete in einer Aussendung über den Auftritt: “Heute haben sich wieder einmal die Groupies der Großen Koalition zu Wort gemeldet”.

Mit Spott bedenkt FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl den gemeinsamen Auftritt von Alt-Präsident Heinz Fischer und der gescheiterten Hofburg-Kandidatin Irmgard Griss für Alexander Van der Bellen: “Heute haben sich wieder einmal die Groupies der Großen Koalition zu Wort gemeldet”, erklärte der Wahlkampfleiter von Norbert Hofer in einer Aussendung.

BP-Wahl: Kickl spottet über Fischer-Griss-Auftritt

Nachdem nun bei Fischer die “Krokodilstränen” über den Tod von Fidel Castro endgültig abgetrocknet seien, betätige er sich wieder einmal als Steigbügelhalter des Systems der Großen Koalition.

Zu Griss merkte Kickl an, es sei sehr enttäuschend, wenn jemand, der am Beginn des Bundespräsidentschaftswahlkampfes aufgrund seiner Überparteilichkeit für viele Menschen in Österreich ein Hoffnungsträger gewesen sei, sich jetzt eindeutig auch “als Mitglied der etablierten Seilschaften in diesem Land gibt”. Griss habe damit ihren “Vertrauenskredit” leichtfertig verspielt.

Fischer und Griss warben gemeinsam für Van der Bellen

Am Mittwoch hat sich Alt-Bundespräsident Heinz Fischer für den Grünen Kandidaten Alexander Van der Bellen in die Schlacht geworfen. Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit der gescheiterten Hofburg-Bewerberin Irmgard Griss meinte Fischer, er habe mehr Vertrauen in Van der Bellen und setze größere Hoffnungen in ihn.

Weniger euphorisch, wie es so ihre Art ist, setzte sich Griss für den früheren Grünen Bundessprecher ein. Sie argumentierte, dass der Bundespräsident eine moralische Instanz sei, die über den Parteien stehen solle. Das traue sie eher jemandem zu, der schon länger aus der Parteipolitik ausgeschieden sei. Daher hoffe sie, dass die Wahl wieder so ausgehe wie bei der ersten, vom VfGH aufgehobenen Stichwahl. Den Namen Van der Bellen nannte die frühere OGH-Präsidentin erst auf Nachfrage.

(APA/Red)

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