Großeinsatz wegen Brand in Wien Energie-Gebäude in Wien-Simmering

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Beim Großeinsatz bei Wien Energie
Beim Großeinsatz bei Wien Energie - © Leserreporter Thomas D.
Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Großeinsatz im Kraftwerk Simmering, das für die Bereitstellung von elektrischer Energie und Fernwärme in Wien zuständig ist. Leserreporter Thomas D. wurde Zeuge des Aufsehen erregenden Geschehens. VIENNA.at hat bei der Wiener Feuerwehr die Hintergründe des Einsatzes erfragt.

Am Dienstag gegen 14:45 begann ein Großeinsatz im Kraftwerk Simmering von Wien Energie in der Haidequerstraße. Leserreporter Thomas D., der dort gerade unterwegs war und diesen beobachtete, zählte über 25 Einsatzfahrzeuge aller Einsatzkräfte von Feuerwehr über Notarzt bis hin zur Polizei. Auch ein Schadstoffunfall-Fahrzeug sowie Spezialfahrzeuge zu Dekontamination und Katastrophenschutz befanden sich ihm zufolge vor Ort.

Brand in Wien Energie-Gebäude sorgte für Großeinsatz

VIENNA.at erfuhr auf Anfrage von Christian Feiler, Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, dass ein Brand Auslöser für die Alarmierung von Feuerwehr und Co. gewesen sei. Da es sich bei dem davon betroffenen Wien Energie-Gebäude um einen “gefahrenstoffgeneigten Betrieb” handle, sei man aus Sicherheitsgründen mit den Spezialfahrzeugen ausgerückt. Diese seien letztlich nicht benötigt worden, da sich beim Einsatz im Kraftwerk Simmering herausgestellt habe, dass es ein “normaler Brand” gewesen sei, der in einer Zwischendecke einer Halle des Gebäudes ausgebrochen war. Was die Ursache für die Entstehung des Feuers gewesen war, sei derzeit Gegenstand von Ermittlungen, so der Sprecher.

Im Kraftwerk Simmering, das für die Bereitstellung von elektrischer Energie und Fernwärme in Wien zuständig ist, ist Dienstagnachmittag ein Brand ausgebroche

Brand in Maschinenhalle im Kraftwerk Simmering: Details zum Einsatz

Später am Mittwoch wurden seitens der Feuerwehr Details zu dem Einsatz bekanntgegeben.

Das Dach des Kraftwerksareals war von dem Feuer betroffen. Vermutlich war ein technisches Gebrechen die Ursache, berichtete die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Die ersten Löscharbeiten in zehn Metern Höhe wurden noch von der Betriebsfeuerwehr durchgeführt. Danach übernahm die Berufsfeuerwehr, die standardmäßig bei Alarmierungen in solchen Betrieben Alarmstufe 2 auslöst.

Während die Anlage heruntergefahren wurde, wurde der Brand mit vier Löschleitungen bekämpft und ein Übergreifen der Flammen auf ein Nebengebäude verhindert. Sie Isolierung auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmeter hatte Feuer gefangen und musste mit Schaum abgelöscht werden. Dazu wurde das Hallendach auf einer Länge von etwa 40 Meter aufgeschnitten. Die allerletzten Glutnester waren um 16 Uhr gelöscht.

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