Grazer Meerschein-Konzerte: Reise durch Zeiten und Länder

Die Grazer Meerschein-Konzerte spannen in der neuen Saison einen weiten Bogen von Alter Musik bis Klezmer. Fünf Programme beschäftigen sich mit ganz unterschiedlichen Klängen aus verschiedenen Ländern. Neben einem Cembalo-Abend und einem Bläserquintett wird es auch ein Weihnachtskonzert mit Harfe und Gesang geben.

Den Auftakt der Konzertreihe macht die Berner Feiertagsakademie. Das Bläserensemble spielt am 18. und 19. November Klavierquintette von Mozart und Beethoven. Es folgt ein Weihnachtskonzert mit außergewöhnlichen Klängen: Das Ensemble Hirundo Maris (Arianna Savall und Petter Udland Johansen) bringt Weisen aus der katalanischen Heimat der Harfenistin und Sängerin wie aus der nordischen des Geigers. Johann singt ebenfalls und spielt dazu die Hardangerfiedel – ein seltenes musikalisches Vergnügen.

Mit Gitarrenklängen von John Dowland bis Astor Piazzolla startet die Reihe ins neue Jahr. Rafael Catala, Murat Coskun und Jan Krigovsky spielen auch einige Eigenkompositionen. Traditionelle Klezmer-Musik vermischt mit Jazz und Klassik wird das Grazer Moritz Weiß Klezmer Trio zu Gehör bringen. Den Abschluss bildet der Auftritt des Moskauer Cembalo-Duos A und A, das unter dem Titel “Dance macabre” Stücke von Händel über Dvorak bis Ligeti spielt. Alle Konzerte finden als Soireen am Samstag und als Matineen am Sonntag im barocken Meerscheinschlössl statt.

(APA)

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