Gratis-Führungen in der Müllverbrennungsanlage

Gratis-Führungen in der Müllverbrennungsanlage
Ferientipp: Samstags kann die hochmoderne Müllverbrennungsanlage in Simmering besichtigt werden.

In der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau in Simmering wird Müll auf höchstem technischen Standard umweltfreundlich verbrannt und Fernwärme und Strom für Wiener Haushalte produziert. Jeden Samstag um 14.00 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich die Müllverbrennung live anzusehen. “Die MVA Pfaffenau ist ein Meilenstein für die Wiener Abfallwirtschaft, der die Entsorgungssicherheit für Jahrzehnte garantiert”, sagt Umweltstadträtin Ulli Sima am Dienstag.

Oberstes Gebot in der Wiener Abfallwirtschaft ist das Motto “Der beste Mist ist der, der gar nicht entsteht”, also die Vermeidung von Abfall. Der Mist, der sich nicht vermeiden lässt, wird mit Hilfe eines ausgeklügelten Systems der MA 48 getrennt, gesammelt und recycelt. Rund 200.000 Behälter für Altpapier, Altglas, Metalle, Kunststoffflaschen oder Bio-Abfälle, 19 Mistplätze, zahlreiche Problemstoffsammelstellen und vieles mehr stehen dafür zur Verfügung.

In der MVA Pfaffenau werden jährlich bis zu 250.000 Tonnen Müll in saubere Energie umgewandelt. So entstehen aus bis zu 250.000 Tonnen Wiener Müll jährlich etwa 65 GWh Strom und 410 GWh Fernwärme. Die erzeugte Wärmemenge entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 50.000 Wiener Haushalten, mit dem produzierten Strom können ca. 25.000 Haushalte versorgt werden. Durch den Verbrennungsprozess entstehen als Rückstände Aschen und Schlacken. Metalle werden daraus für das Recycling abgeschieden. Der verbleibende Rest wird unter Beimengen von Zement und Wasser als Beton umweltkonform auf der Deponie Rautenweg abgelagert.

Interessierte können sich unter der Telefonnummer 01/76099- 5812 oder per E-Mail unter info@umweltzentrum.at für eine Gratis- Führung anmelden. Es wird darauf hingewiesen, dass TeilnehmerInnen das 12. Lebensjahr erreicht haben und schwindelfrei sein müssen.

So funktioniert die MVA Pfaffenau:

Der von der MA 48 gesammelte Restmüll wird mit Müllfahrzeugen über die Flughafenautobahn direkt zur Anlage angeliefert. Bis zu 200 Fahrzeuge täglich entleeren ihren Inhalt in den rund 18.000 m3 fassenden Müllbunker. Der Müllbunker ist mit zwei Müllkränen ausgestattet, mit denen der angelieferte Müll gemischt und in die Aufgabetrichter der beiden Verbrennungsroste aufgelegt wird. Pro Stunde werden bei einer Temperatur von mindestens 850 Grad Celsius 32 Tonnen Restmüll verbrannt. In den Abhitzekesseln wird der Wärmeinhalt der bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase zur Erzeugung von Dampf genutzt. Dieser Dampf mit 40 bar und 400 Grad Celsius wird in eine Dampfturbine geleitet. Die an den Turbinenläufer übertragene Energie wird im Generator in elektrischen Strom umgewandelt. Der nach der Turbine noch zur Verfügung stehende Dampf wird in Fernwärmeumformer geleitet. Die bei der dort stattfindenden Kondensation frei werdende Wärme wird an das direkt angeschlossene Fernwärmenetz abgegeben. Am Ende des Verbrennungsrostes fällt Schlacke an. Aus dieser wird über Magnetabscheider Eisen-Schrott zur Verwertung in der Stahlindustrie abgetrennt. Die restliche Schlacke wird auf der stadteigenen Deponie Rautenweg abgelagert. Durch eine vierstufige Rauchgasreinigungsanlage – bestehend aus einem Elektrofilter, einer zweistufigen Nasswäsche, einem Aktivkoksfilter und einer Entstickungsanlage – werden höchste Umweltstandards umgesetzt. Dank dieser modernsten Filteranlagen erreicht die Anlage niedrigste Emissionswerte. Kessel- und Filterasche wird in Aschesilos zwischengelagert und letztendlich gemeinsam mit der Schlacke auf der Deponie Rautenweg abgelagert.

Der von der MA 48 gesammelte Restmüll wird mit Müllfahrzeugen über die Flughafenautobahn direkt zur Anlage angeliefert. Bis zu 200 Fahrzeuge täglich entleeren ihren Inhalt in den rund 18.000 m3 fassenden Müllbunker. Der Müllbunker ist mit zwei Müllkränen ausgestattet, mit denen der angelieferte Müll gemischt und in die Aufgabetrichter der beiden Verbrennungsroste aufgelegt wird. Pro Stunde werden bei einer Temperatur von mindestens 850 Grad Celsius 32 Tonnen Restmüll verbrannt. In den Abhitzekesseln wird der Wärmeinhalt der bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase zur Erzeugung von Dampf genutzt. Dieser Dampf mit 40 bar und 400 Grad Celsius wird in eine Dampfturbine geleitet. Die an den Turbinenläufer übertragene Energie wird im Generator in elektrischen Strom umgewandelt. Der nach der Turbine noch zur Verfügung stehende Dampf wird in Fernwärmeumformer geleitet. Die bei der dort stattfindenden Kondensation frei werdende Wärme wird an das direkt angeschlossene Fernwärmenetz abgegeben. Am Ende des Verbrennungsrostes fällt Schlacke an. Aus dieser wird über Magnetabscheider Eisen-Schrott zur Verwertung in der Stahlindustrie abgetrennt. Die restliche Schlacke wird auf der stadteigenen Deponie Rautenweg abgelagert. Durch eine vierstufige Rauchgasreinigungsanlage – bestehend aus einem Elektrofilter, einer zweistufigen Nasswäsche, einem Aktivkoksfilter und einer Entstickungsanlage – werden höchste Umweltstandards umgesetzt. Dank dieser modernsten Filteranlagen erreicht die Anlage niedrigste Emissionswerte. Kessel- und Filterasche wird in Aschesilos zwischengelagert und letztendlich gemeinsam mit der Schlacke auf der Deponie Rautenweg abgelagert.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen