Gräser blühen: Pollensaison hat in Wien bereits begonnen

Die Gräerpollen machen den Allergikern in Wien derzeit zu schaffen.
Die Gräerpollen machen den Allergikern in Wien derzeit zu schaffen. - © pixabay.com
Allergiker müssen berteits mit einem Ansteigen der Pollenbelastung durch blühende Gräser rechnen, teilte der Pollenwarndienst der MedUni Wien am Donnerstag mit.

In Wien sind die Gräser bereits blühbereit, die weiteren Bundesländer folgen in den nächsten Tagen. Aktuell blühen das Wiesen-Fuchsschwanzgras, die Mäusegerste, das Wiesenrispengras, die Trespen sowie erste Individuen des Knäuelgrases und des Glatthafers an begünstigten Stellen. Auch Wegerich und Ampfer blühen.

Gräserpollen: Blühende Wiesen und Rapsfelder meiden

Gräserpollenallergiker sollten blühende Wiesen sowie Rapsfelder meiden. Die aktuelle Wetterlage kann bei manchen Allergikern zu einer besonderen Belastung führen, da Pollen bei Gewitter aufplatzen und freies Allergen in die Luft entlassen kann, informierte der Pollenwarndienst.

Die Belastung durch Baumpollen hingegen nimmt weiterhin ab. So herrschen nur noch geringe Birkenpollenkonzentrationen in der Luft vor, da die Birken nur noch lokal in höheren Lagen blühen. Auch der Pollenflug von Hopfenbuche, Eiche und Buche verringert sich. Die Blüte der Esche klingt mit dem Blühende der Blumenesche, die vorwiegend in Städten angepflanzt und durch Insekten bestäubt wird, endgültig aus. Auch die Platanenblüte geht zu Ende.

Auch Pappelwatte derzeit unterwegs

Ebenfalls gehäuft zu finden ist derzeit die Pappelwatte. Sie selbst reizt nicht, denn es handelt sich nur um Samen und Samenhaare der Pappel. Da aber üblicherweise der Flug der Pappelwatte mit dem Start der Gräserblüte einhergeht, werden Beschwerden oft fälschlicherweise der Pappel zugeschrieben.

Auffällig ist nach wie vor der sogenannte Schwefelregen: Auf Wasseroberflächen, glatten Flächen und Fensterscheiben bilden sich gelb gefärbte Staubsedimente. Diese stammen nun hauptsächlich von Nadelbaumpollen, der aber keine allergischen Beschwerden auslöst.

(APA/Red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen