Golden State ging in NBA-Finale mit 1:0 in Führung

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Auch 44 Punkte von Cavaliers-Star LeBron James reichten nicht
Auch 44 Punkte von Cavaliers-Star LeBron James reichten nicht
Die Golden State Warriors liegen nach dem ersten Tag der “best of seven”-Serie im NBA-Finale gegen die Cleveland Cavaliers mit 1:0 in Front. Die Hausherren besiegten das Team aus Ohio am Donnerstag in der Verlängerung mit 108:100 und sind auch im zweiten Duell am Sonntag Gastgeber. Auch ein herausragender LeBron James konnte mit 44 Punkten die Niederlage nicht abwenden.


Und trotz seiner bisher besten Leistung in einem Finalspiel überhaupt sparte James nicht mit Selbstkritik. “Wir müssen alle besser sein, mich eingeschlossen”, sagte James, der einen Dreipunkte-Wurf 3,6 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit nicht verwerten konnte. “Ich finde nicht, dass ich großartig war. Ich muss bessere Dinge machen, um uns offensiv präziser zu machen und ich muss mehr kommunizieren”, erklärte der Superstar, der zum fünften Mal en suite im NBA-Finale steht.

Die Freude war an diesem Tag aufseiten der Kalifornier und 19.596 Zuschauern. “Wir haben sie in der Verlängerung zu einigen schweren Würfen gezwungen und in der Offensive die ganze Breite des Spielfeldes genutzt, den Ball gut bewegt. Sie haben nur zwei Punkte erzielt, eine riesige Leistung von uns”, lobte Stephen Curry. Der wertvollste Spieler der Vorrunde (MVP) war mit 26 Zählern erfolgreichster Schütze der Gastgeber. Trotz des gelungenen Starts sprach Curry davon, dass “noch eine lange Serie” bevorstehe. Das beste Vorrunden-Team Golden State steht erstmals seit 40 Jahren im Finale.

Mindestens ebenso schmerzlich wie die Niederlage war für die “Cavs” der Verlust von Kyrie Irving. Der Allstar hatte sich in der Verlängerung am zuvor bereits entzündeten linken Knie erneut verletzt und verließ die Arena auf Krücken. “Ich habe einige Schmerzen und bin ein wenig besorgt”, sagte Irving und vergrub sein Gesicht in einem Handtuch. Ob der zweitwichtigste Spieler seinem Team in der nächsten Partie am Sonntag zur Verfügung steht, scheint mehr als fraglich.

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