Gold für Ludwig/Walkenhorst bei der Beach-Volleyball-WM in Wien

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WM-Gold für das deutsche Duo Ludwig/Walkenhorst - © APA

Im Finale bei der Beach-Volleyball-WM 2017 in Wien konnten sich die Deutschen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst Gold sichern.

Die als Nummer vier gesetzten Hamburgerinnen jubelten in Wien vor 10.000 Fans nach einem 2:1 (-19,13,9) im Finale gegen das US-Duo Lauren Fendrick/April Ross über ihre erste WM-Medaille bzw. die erste Goldene für ihr Land bei den Damen.

Ludwig/Walkenhorst holen WM-Gold in Wien

Davor hatten sich die Brasilianerinnen Larissa/Talita mit einem 2:1 gegen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes aus Kanada Bronze geholt. Stefanie Schwaiger/Katharina Schützenhöfer waren als letzte Österreicherinnen bereits am Mittwoch im Sechzehntelfinale ausgeschieden.

Dabei hatten sie wegen Schulterverletzungen in dieser Saison erst drei Turniere spielen können und dabei nicht besonders erfolgreich abgeschnitten. Auf der Donauinsel zeigten sie sich die zweifachen Europameisterinnen aber wieder von ihrer besten Seite und geigten auch im Endspiel gegen Ex-Weltmeisterin Ross und ihre neue Partnerin Fendrick nach Satzrückstand groß auf.

“Wahnsinnig hartes Spiel, verdammt hartes Turnier”

“Es ist unbeschreiblich, wir hatten mit viel Problemen zu kämpfen und einfach daran geglaubt, dass wir wieder gutes Beach-Volleyball zeigen können”, sagte die vierfache Europameisterin Ludwig. Auch ihre Partnerin sprach die Verletzungsprobleme an. “Es war ein wahnsinnig hartes Spiel und ein verdammt hartes Turnier. Es war eine Riesenkopfarbeit, wir sind nicht 100 Prozent fit, dass es trotzdem für ganz oben gereicht hat, ist unglaublich”, betonte Walkenhorst.

Während das Duo die zweite deutsche Damen-WM-Medaille nach Silber von Karla Borger/Britta Büthe 2013 bejubelte, verpassten die beiden 35-jährigen Ross/Fendrick das fünfte Gold für US-Amerikanerinnen. Ross hatte 2009 mit Jennifer Kessy den bisher letzten US-Titel geholt. “Es ist hart zu verlieren, aber es war unglaublich, im Finale zu stehen. Wir hätten ein bisschen besser spielen können, sie waren heute einfach besser”, bedauerte Fendrick.

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(APA/Red.)