Familiäre Defizite könnten von den Schulen nur dann bewältigt werden, wenn es ausreichend Unterstützungspersonal wie Psychologen und Sozialarbeiter gebe, wiederholte er eine Gewerkschaftsforderung in den aktuellen Verhandlungen um eine Reform des Lehrerdienst- und Besoldungsrechts. “Derzeit haben wir so wenig Unterstützung durch externe Fachkräfte, dass man bestenfalls vom Tropfen auf den heißen Stein sprechen kann”, beklagte Kimberger.
Von der Politik will der Gewerkschafter, dass sie den “schönen Worten” anlässlich des Weltlehrertags “endlich Taten folgen lässt”, vor allem bei Arbeitszeiten und Gehältern. “Wenn seitens des BMUKK (Unterrichtsministerium, Anm.) für künftige Junglehrer ein Paket aus Arbeitszeiterhöhung und niedrigerer Lebensverdienstsumme geschnürt wird, werden sich immer weniger Maturanten für den Lehrberuf entscheiden”, warnte er in Hinblick auf das derzeit vorliegende Angebot für ein neues Dienstrecht.