Gespensterjäger – Trailer und Kritik zum Film

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Gespensterjäger – Trailer und Kritik zum Film
Wer schon einmal nach Monstern unterm Bett geschaut hat, dürfte ihn nur zu gut verstehen: Der kleine Tom (Milo Parker) hat Angst im Dunkeln und würde am liebsten einen großen Bogen um den heimischen Keller machen.

Dumm nur, dass ausgerechnet dort ein grünes, schleimiges Gespenst herumschwirrt und schon bald den Weg in die Wohnung findet. Ab Freitag läuft “Gespensterjäger” im Kino.

Gespensterjäger  – Die Geschichte

Wie sich in dem mit österreichischer Beteiligung produzierten Abenteuer schnell herausstellt, muss Tom vor Geist Hugo allerdings gar keine Angst haben – vor einem anderen Monster allerdings sehr wohl. “Gespensterjäger” basiert auf dem Bestseller von Cornelia Funke. Für den Familienfilm verbindet Regisseur Tobi Baumann leichten Grusel mit Humor und einigen durchaus anrührenden Szenen. Beherrschende Themen sind Freundschaft, Mut und das Überwinden der eigenen Grenzen. “Gespensterjäger” ist ein durchaus anrührender, liebenswerter Film, der sich vor allem an Kinder richtet. Erwachsene dürften an der Grusel-Komödie aber ebenfalls ihren Spaß haben.

Die Besetzung ist prominent: Anke Engelke verkörpert die arbeitslose Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft, Karoline Herfurth deren ehemalige Chefin in einer Geisterjäger-Agentur. Toms Eltern werden gespielt von Christian Ulmen und Julia Koschitz; auch Michael Ostrowski und Bibiana Zeller haben Auftritte. Bekannt vorkommen dürfte dem Publikum auch das Gespenst Hugo: Bastian Pastewka leiht dem nämlich nicht nur seine Stimme. Zugleich dienten seine Aufnahmen beim Einsprechen auch als Vorlage für die Arbeit der Animatoren.

Gespensterjäger  – Die Kritik

“Er schaut mit einem bestimmten Blick leicht zur Seite, wenn er verlegen ist, und da kann ich guten Gewissens behaupten: Das ist meiner”, sagte Pastewka der dpa. Auch die Selbstüberschätzung verbinde Hugo und ihn, erzählt er. Tatsächlich klassifizieren die Gespensterjäger Hugo nämlich als MUG – als mittelmäßig unheimliches Gespenst. Er selbst hält sich allerdings durchaus für furchteinflößend.

Doch da gibt es ganz andere Kaliber. Weil ein urzeitliches Eiszeit-Gespenst (UEG) sich in Hugos Villa eingenistet hat, musste das harmlose grüne Gespenst die Flucht ergreifen. Da gibt es aber noch ein Problem: Das böse Monster bringt nicht nur die Eiszeit zurück – wenn Hugo nicht innerhalb von sieben Tagen an seinen angestammten Spukort zurückkehrt, muss er sterben. Tom, der inzwischen Freundschaft mit ihm geschlossen hat, versucht verzweifelt, das zu verhindern.

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(APA)

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