Gerüchte: Van der Bellen soll massive Vorbehalte gegen FP-Innenminster haben

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Van der Bellen soll Bedenken geäußert haben.
Van der Bellen soll Bedenken geäußert haben. - © APA/HANS KLAUS TECHT
Laut Medienberichten könnten sich die Koalitionsverhandlungen zwischen der FPÖ und der ÖVP doch komplizierter gestalten als erwartet. Zudem soll Bundespräsident Alexander Van der Bellen massive Vorbehalte gegen ein Außen- und Innenministerium in blauer Hand haben.

Ziehen sich die Koalitionsverhandlungen länger als erwartet? Wie der “Standard” berichtet, geht man in blauen Kreisen davon aus, dass die Gespräche bis Jänner andauern könnten. Die Crux: Die FPÖ will alle Themen so detailliert wie nur möglich behandeln, und damit möglichen Streitereien in der künftigen Koalition die Grundlage nehmen. Zudem gebe es auf beiden Seiten viele Interessengruppen, die Personal und Inhalte deponieren möchten. Die Oberösterreicher Freiheitlichen hätten beispielsweise bereits auf eigene Faust detaillierte Verhandlungspapiere ausformuliert und Listen mit möglichen Kabinettsmitgliedern erstellt, hieße es aus blauen Kreisen. Weniger gut organisiert sei etwa die Wiener Landesgruppe – aber auch diese wolle nicht zu kurz kommen.

Van der Bellen mit Bedenken?

Indes habe Bundespräsident Alexander Van der Bellen laut “Standard” bei einer Vorstandssitzung der Industriellenvereinigung deponiert, dass er große Vorbehalte gegen die Angelobung eines freiheitlichen Außenministers, aber auch Innenministers habe. Die FPÖ hat einen blauen Innenminister ja zur Bedingung erklärt. Van der Bellen habe gesagt, dass aufgrund der Daten, die im Innenministerium zusammenlaufen, besondere Sensibilität gefragt sei. Diese traue er den Freiheitlichen nicht ohne Vorbehalt zu.

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