Geld für "Fitness-Lüge"

Geld für "Fitness-Lüge"
Einmal mehr hat Kate Winslet sich vor Gericht wegen ihres Körpers gegen die britische Boulevardpresse zu Wehr gesetzt – und wieder gewonnen! Diesmal muss die “Daily Mail” Schadenersatz zahlen, weil sie Winslet unterstellt hatte, über ihr Fitness-Training zu lügen!

Egal ob in ihrer oscargekrönten Rolle als ehemalige KZ-Wächterin in “Der Vorleser”, in “Revolutionary Road” oder “Little Children”: Kate Winslet, 34, hat sich nie gescheut ihren wohlgeformten Körper auch hüllenlos zu zeigen.

Nicht mit mir!

Immer wieder brachte ihr das neben der Bewunderung ihres Bodys auch die beißende Kritik der Boulevardpresse ein. Deren allgemeiner Tenor: Winslet sehe nur toll aus, wenn Licht und Schatten passen und das Bildmaterial digital nachbearbeitet worden sei. Zuletzt hatte die “Daily Mail” in einem Artikel am 30. 1. 2009 wiederum behauptet, Kates Aussage, während der hektischen Preisverleihungs-Zeit im Winter so gut wie nicht zu trainieren, um ihren Körper fit zu halten, sei unwahr. So gut wie sie könne man dann einfach nicht aussehen. Ein Vorwurf, den sich die zweifache Mutter, die den grassierenden Diät-Wahn seit Jahren kritisiert, nicht gefallen lassen wollte – und deshalb vor Gericht zog.

Dort gab man ihr nun am 3. 11. 2009 Recht: die “Daily Mail” musste sich für ihren unwahren Behauptungen in dem Artikel bei Winslet entschuldigen, ihr 40.000 Pfund (28.000 Euro) Schadenersatz zahlen und auch ihre Anwaltskosten tragen – was Kate sehr freute: “Es ist meine feste Überzeugung, dass man Frauen darin bestärken sollte, so zu sein wie sie sind. Mir zu unterstellen, dass ich gelogen hätte, war eine inakzeptable Beschuldigung der Scheinheiligkeit. Ich bin über die Entschuldigung der “Mail” sehr erfreut – vor allem ihre Beschuldigung, ich hätte bezüglich meines Trainingsprogramms gelogen hat mich sehr aufgeregt. Um zu zeigen, dass ich fest zu meinen bekannten Ansichten bezüglich Diäten und Fitnessübungen stehe, musste ich diese Entschuldigung verlangen”, ließ die Schauspielerin in einer Aussendung wissen.

(seitenblicke.at/Foto:AP)

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