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Geistlose Amoklauf-Simulation: „Hatred“

Der Ländle Gamer macht den Fehler und lässt sich auf das vermeintliche Skandal-Spiel des Jahres ein. Fragt sich: Wie hohl darf ein Butalo-Shooter sein?
meffex
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(PC) Große Wellen hat „Hatred“ bereits im Vorfeld geschlagen: Lautstark wurde diskutiert, ob das Amoklauf-Spiel überhaupt im Online-Shop Steam vertrieben werden darf. Es darf und wird. Hinter dem grotesken Game steckt das polnische Software-Studio Destructive Creations, das dank der Gewalt-Debatten um ihren Erstling gleich jede Menge kostenlose Presse-Präsenz erhalten hat. Zweifelsohne beabsichtigt, allerdings nicht unbedingt verdient. Denn trotz – wie beworben – ultrabrutaler Inhalte, ist die häufigste Kritik der Gamer-Gemeinde jetzt der mangelnde Kontext. In Filmen wie „American Psycho“ wird deutlich dargelegt wird, warum Christian Bale nicht bei der Qualität seiner Visitenkarten übertrumpfen sollte, sofern man nicht das scharfe Ende seiner nagelneuen Axt kennenlernen will. Bei „Hatred“ jedoch bleibt die Hauptfigur und ihre Motivation leider durchgehend ein Mysterium der widerwärtigen Sorte.

Der Ländle Gamer verrät im Video-Review, ob es lohnt, sich über „Hatred“ aufzuregen oder die Kontroverse im Vorfeld nur viel Lärm um nichts war.

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