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Geglückter Auftakt Haider-Maurers beim 500er in Acapulco

Der Niederösterreicher besiegte Robin Haase 6:3,2:6,6:2
Der Niederösterreicher besiegte Robin Haase 6:3,2:6,6:2
Der Niederösterreicher Andreas Haider-Maurer hat am Dienstag (Ortszeit) im ATP-Tennisturnier von Acapulco an seine starken Leistungen der Vorwoche in Rio de Janeiro angeschlossen. Nach dem Halbfinal-Einzug in der Olympiastadt 2016 besiegte der 27-Jährige in Mexiko in der ersten Runde den Niederländer Robin Haase 6:3,2:6,6:2. Achtelfinalgegner ist der Ukrainer Alexander Dolgopolow.


Für Österreichs Nummer zwei war es am Samstag direkt nach dm Rio-Out mit seinem Coach Daniel Huber nach Acapulco gegangen. So hatte er für die Umstellung von Sand auf Hartplatz die maximal mögliche Zeit. Der Status beider Turniere ist hingegen mit ATP-500 der gleiche. War Haider-Maurer in der Vorwoche überhaupt erstmals auf diesem Niveau in einem Hauptfeld gestanden, hat er da nun schon vier Siege.

Im ersten Duell mit Haase auf der Tour brachte es Haider-Maurer auf sechs Asse und konnte sich auch sonst meist auf seinen Aufschlag verlassen. Mit einem Break entschied das ÖTV-Ass den ersten Satz für sich, musste sich aber im zweiten Durchgang zweimal das Service abnehmen lassen. Im dritten Satz jedoch sorgte der Zwettler mit einem 2:0 für einen vom zweifachen Kitzbühel-Sieger nicht mehr aufzuholenden Vorteil.

Mit Haase hatte Haider-Maurer einen heuer in nun sieben Turnieren noch sieglosen Gegner von außerhalb der Top 100 (102.) erhalten. Der als Nummer fünf gesetzte Dolgopolow ist da schon ein etwas anderes Kaliber. Der 26-Jährige hat heuer allerdings auch noch nicht überzeugt, zwei seiner bisher drei Saisonsiege brachten ihm vergangene Woche mit dem Viertelfinal-Einzug in Delray Beach sein bisher wertvollstes Abschneiden 2015.

Mit dem US-Amerikaner Donald Young war er da dem damaligen Weltranglisten-56. unterlegen, nun spielt Dolgopolow gegen die Nummer 57. Es ist fix, dass Haider-Maurer am Montag ein neues Karrierehoch erreicht. Gewinnt er im zweiten Duell mit Dolgopolow die Revanche für das Out in der zweiten French-Open-Runde 2011, ist er Top 50. Schafft es “AHM” erneut ins Halbfinale, ist er Österreichs neue Nummer eins.

Eine schlechte Generalprobe für den nächstwöchigen Davis Cup in Schweden gab es für Alexander Peya. Der Zwölfte in der Doppel-Weltrangliste verlor in der ersten Acapulco-Runde mit seinem brasilianischen Standardpartner Bruno Soares (3) gegen Victor Estrella Burgos/Max Mirnyi (DOM/BLR) 3:6,1:6. Peya/Soares warten heuer noch auf einen Finaleinzug.

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