Gefesselte Männerleiche im Kraftwerk Freudenau

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Grausiger Fund im Wiener Kraftwerk: Die mit Drahtschlingen gefesselte Leiche eines ungefähr 40-jährigen Mannes wurde Dienstag Mittag im Wehr 4 entdeckt.

Ein unbekannter Toter ist im Bereich des Kraftwerks Freudenau aus der Donau in Wien geborgen worden. Der Mann lag vermutlich bereits seit Wochen im Wasser, entdeckt wurde er Dienstag Vormittag von einem Bediensteten des Kraftwerks. Die Kriminaldirektion (KD) 1 hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob der Unbekannte durch einen Unfall, Mord oder Selbstmord ums Leben kam, war vorläufig noch nicht klar.

Ursprüngliche Angaben der Polizei, wonach der Tote an Händen und Füßen gefesselt wäre, stellten sich als falsch heraus. Nach Angaben von Gerald Höbarth von der KD 1 befand sich am Körper des Mannes ungefähr in Gürtelhöhe eine Drahtschlinge. Diese könnte zur Befestigung eines Gegenstandes gedient haben, um die Leiche im Wasser zu versenken.

Da sich der Tote lange Zeit im Wasser befand, war es zunächst nicht möglich, sein Alter abzuschätzen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann 40 bis 60 Jahre alt war. Sein Alter sowie die Todesursache wird durch eine Obduktion geklärt, deren Ergebnisse laut Höbarth heute Abend oder Mittwoch früh vorliegen sollen.

Bekleidet war der Tote, bei dem keine Papiere gefunden wurde, mit einer grauen Jogginghose und einem dunkelgrauen Rollkragenpullover. Dazu trug er eine Strickweste sowie Wanderschuhe. Möglicherweise handelt es sich um einen Wanderer oder einen Unterstandslosen.

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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