Funkturm in Wien wird zur Luxuswohnanlage

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Das ehemalige k.u k. Telegrafenamt am Börseplatz in Wien, wird bis 2019 zu einer Wohnanlage umgebaut.
Das ehemalige k.u k. Telegrafenamt am Börseplatz in Wien, wird bis 2019 zu einer Wohnanlage umgebaut. - © APA/Roland Schlager
Im ersten Wiener Gemeindebezirk steht eine neue Veränderung an. Der Funkturm, Wiens ehemaliges k.k. Post- und Telegrafenamt am Börseplatz, wird in den nächsten Monaten zu Luxuswohnungen umgebaut. Der Turm am Dach des Gebäudes wurde bereits, in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt, umgeschnitten und abgebaut.

Das Haus, das bis 1996 von der Post genützt wurde, stand zuletzt leer. Der Prunkbau wurde zwischen 1870 und 1873 als k.k. Telegrafen Centrale erbaut. 1964 wurde dem Gebäude von der österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung der Funkturm aus Stahlbeton aufgesetzt. Bis 1996 wurde das Haus vom österreichischen Post- und Telekommunikationsamt genutzt, zuletzt stand das Gebäude leer. 2011 wurde es von der Hypo-Alpe-Adria-Bank an die Grazer Investmentgesellschaft Immovate verkauft.

Ehemaliges k.u k. Post- und Telegrafenamt in Wien bekommt Luxuslofts

Nun wird das in Teilen denkmalgeschützte Gebäude einer neuen Nutzung zugeführt. Bis Mitte 2019 sollen insgesamt 39 exklusive Eigentumswohnungen – in den Prunksälen sind bis zu 500 Quadratmeter große Lofts geplant -, Büroräumlichkeiten im Hochparterre sowie eine hauseigene Tiefgarage entstehen, informierte der Projektentwickler “Börseplatz 1 GmbH” in einer Aussendung.

(APA/Red.)

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