Fünf Tote bei Brand in Wien-Favoriten: Eine Person identifiziert

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Kleidungsstücke wurden nach dem Brand in Wien-Favoriten geborgen
Kleidungsstücke wurden nach dem Brand in Wien-Favoriten geborgen - © LPD Wien
Nach dem folgenschweren Brand in einer ehemaligen Mostschenke in der Filmteichstraße in Wien-Favoriten, bei dem fünf Personen ums Leben gekommen sind, wurde nun eine Leiche identifiziert und Kleidungsstücke geborgen.

Eines der fünf Todesopfer des Brandes am Donnerstagabend in Wien-Favoriten ist über Fingerabdrücke identifiziert worden. Bei der männlichen Leiche handelte es sich um einen 37-jährigen Slowaken, informierte die Polizei am Montag. Der amtsbekannte Mann war an keiner Adresse gemeldet. Zur Identitätsfeststellung der anderen Toten bat die Polizei weiterhin um Mithilfe der Bevölkerung.

Die Leichen wurden auf einer Fläche von rund zehn Quadratmetern rund um einen Feststoffbrennofen aufgefunden. Laut Polizei wird daher vermutet, dass fehlerhaftes bzw. fahrlässiges Hantieren mit diesem Ofen oder ein Defekt an der Heizeinrichtung des Ofens die Ursache für den Brand gewesen sein dürfte.

Brand in Favoriten: Hinweise anhand von Gegenständen

Von den weiteren gestorben Männern und einer Frau wurden Kleidungsstücke und ein Rucksack sichergestellt. Die Polizei veröffentlichte am Montag Fotos einer verbrannten Cordhose der Marke Carhartt, eines unversehrten Rucksacks mit der Aufschrift “Paulaner München” und des Etiketts einer Jeanshose der Marke Opus. Hinweise nimmt die Brandermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 01-31310-33888 entgegen. >>Lichtbilder der am Brandort in Favoriten aufgefundenen Gegenstände

Alle fünf Opfer wurden auf einer Fläche von rund zehn Quadratmetern rund um einen Feststoffbrennofen gefunden, teilte die Polizei weiter mit. Die Ermittler gingen daher davon aus, “dass fehlerhaftes beziehungsweise fahrlässiges Hantieren mit diesem Ofen oder ein Defekt an der Heizeinrichtung des Ofens die Ursache für den Brand gewesen sein dürfte”, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger.

(apa/red)

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