Fünf ausgesetzte Hundewelpen aus Weingarten gerettet

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Fünf Hundewelpen wurden vor einem ungewissem Schicksal gerettet
Fünf Hundewelpen wurden vor einem ungewissem Schicksal gerettet - © WTV
Zwei Tierfreundinnen retteten fünf ausgesetzte junge Hündinnen aus einem Weingarten im Burgenland. Skyler, Brunhilde, Finni, Annabel und Frenchy werden nun im Wiener Tierschutzverein (WTV) aufgepäppelt.

Im Burgenland haben zwei Männer fünf Hundewelpen in einem Weingarten ausgesetzt. Zwei Frauen, die Zeuginnen des Vorfalls wurden, kümmerten sich um die Jungtiere und ersparten ihnen dadurch vermutlich ein schlimmes Schicksal, teilte der Wiener Tierschutzverein am Dienstag mit. Die Frauen merkten sich das Autokennzeichen, gegen den Fahrzeughalter wurde Anzeige wegen Tierquälerei erstattet.

Welpen aus Weingarten gerettet

Die Frauen waren am Sonntag im Burgenland unterwegs. In der Nähe von Breitenbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) beobachteten sie, wie die Männer die Welpen aus einem abgestellten Fahrzeug in einen Weingarten setzten. Den beiden Wienerinnen kam dies merkwürdig vor. Sie kehrten um und fanden die Jungtiere, während sich die Männer bereits im Wagen aus dem Staub gemacht hatten.

Die Tierschützerinnen brachten die Welpen zur nächsten Polizeiinspektion. Die Herkunft der Hunde ist Gegenstand von Ermittlungen. Die Mischlingshündinnen – sie heißen nun Skyler, Brunhilde, Finni, Annabel und Frenchy – sind schätzungsweise acht Wochen alt und werden inzwischen im Wiener Tierschutzverein (WTV) aufgepäppelt und liebevoll umsorgt. Nach der medizinischen Freigabe durch das WTV-Tierärzteteam können die Welpen voraussichtlich in drei bis vier Wochen an neue Besitzer vergeben werden.

WTV kümmert sich um ausgesetzte Hunde

“Wir danken den beiden Damen sehr für ihr couragiertes Eingreifen. Auch die Exekutive hat hier sehr schnell gehandelt und dankenswerter Weise auch den Transport der Tiere ins Wiener Tierschutzhaus gestattet”, erklärte WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic. “Wir hoffen nun auf eine gerechte Strafe für die mutmaßlichen Täter”, stellte Petrovic fest.

(apa/red)

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