Schlechte Bodenbedingungen können der Grund sein, warum Rasen, Kräuter und Ziergehölze nicht richtig wachsen - © bilderbox.at
Tipps von Herbert Geringer
Persönlich empfehle ich einen hygienisch unbedenklichen, naturreinen organischen Dünger, wie z. B. Biohum. Biohum ist äußerst preiswert und zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kali aus. (Allerdings etwas Phosphor betont.) Biohum ist ein Universaldünger, aktiviert das Bodenleben und ist fast überall einsetzbar. Die Devise sollte lauten: „Gesunder Boden, gesunde Pflanzen, gesunder Mensch!“
Was tun, wenn der Boden verdichtet ist und sich nach anhaltenden Regenfällen „Wasserlachen“ bilden? Mein Tipp: Arbeiten Sie Sand ein! Der Boden wird dadurch lockerer, die Drainfähigkeit des Bodens wird entscheidend verbessert.
Wenn der Boden allerdings sandig ist, kein Wasser speichert und Nährstoffe schnell ausgewaschen werden, dann ist es sinnvoll, tonhältige Erde einzuarbeiten.
Welche Bedeutung hat Steinmehl? Steinmehl erhöht ganz entscheidend die „Pufferfähigkeit“ des Bodens.
Übrigens: Viele Bodenhilfsstoffe enthalten wichtige Spurenelemente. Der Übergang von Bodenhilfsstoffen zu Düngemittel ist oft fließend.
Säen mit Erfolg!
Der Genuss-, Kräuter-, Gemüse-, Obst- und Beerengarten feiert ein gelungenes Comeback. In den letzten Jahren hat man sich fast ausschließlich mit Ziergehölzen beschäftigt. Jetzt scheint man den „Genussgarten“ neu zu entdecken. Tatsächlich können Sie in Ihrem Garten eine Qualität erzielen, die Sie in keinem Geschäft der Welt erwerben können. Abgesehen von der Tatsache, dass die Früchte sonnengereift wesentlich besser schmecken und die Produktion umweltfreundlich und naturrein erfolgt.
Jetzt können Sie bereits Salat, Kohlrabi, Radieschen erfolgreich aussäen. Diese Pflanzen machen im Mai Sellerie, Tomaten usw. Platz.
Hier einige Hinweise:
Abhängig von den Pflanzen, beträgt der Reihenabstand ca 2o bis 25 cm. Ein dünn verteilter Samen keimt erfolgreicher. Wichtig ist das Andrücken des Samens – dadurch erhält der Samen Bodenkontakt.
Vorkulturen betreiben Sie an der Fensterbank oder im Gewächshaus. So wird gesät: Die Schale oder Töpfe mit guter Erde füllen, leicht befeuchten und den Samen gleichmäßig mit einigem Abstand verteilen. Mit einem Brettchen oder der Hand andrücken und anschließend mit einer feinen Erde bedecken.