Frist für die Länder zur Unterbringung der Flüchtlinge läuft am Freitag aus

Nach den Flüchtlingszelten in Traiskirchen wird eine andere Unterbringung gesucht
Nach den Flüchtlingszelten in Traiskirchen wird eine andere Unterbringung gesucht - © APA
Am Freitag läuft das von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ausgerufene Ultimatum an die Länder zur Unterbringung von Flüchtlingen aus. Da eine Erfüllung der Quartier-Quoten wohl nicht mehr rechtzeitig erreicht werden kann, ist davon auszugehen, dass neue Notmaßnahmen vereinbart werden.

Dies soll bei einem Treffen der Landesflüchtlingsreferenten mit der Innenministerin in St. Pölten  geschehen.

Asyl-Situation: Überbelag in Traiskirchen , Länder säumig

Stand Donnerstag hatten weiter nur drei Länder ihre Vorgaben erfüllt, Wien, die Steiermark und Niederösterreich dank des völlig überbelegten Erstaufnahmezentrums Traiskirchen. Zur Diskussion stehen derzeit Kasernen-Unterkünfte. In einem ersten Schritt wird wohl trotz lokalen Widerstands die Kaserne Bleiburg in Kärnten für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Als neue Not-Unterkunft für gleich 400 Flüchtlinge vorgesehen ist auch die Event-Halle Arena Nova in Wiener Neustadt.

(apa/red)

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