Frequency gestartet: Bisher kleinere Drogenfunde und Insektenstiche

Akt.:
Keine gröberen Vorkomnisse beim Frequency Festival.
Keine gröberen Vorkomnisse beim Frequency Festival. - © APA
An den beiden Anreisetagen sei es beim Frequency Festival aus Sicht der Polizei und des Roten Kreuzes zu keinen nennenswerten Vorfällen gekommen.

Der Auftakt des Frequency-Festivals in St. Pölten ist sowohl aus Sicht der Polizei wie auch des Roten Kreuzes in geordneten Bahnen verlaufen, teilte der St. Pöltener Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler auf APA-Anfrage mit.

Probleme beim Parken und Drogenfunde

Lediglich vereinzelte Verkehrszwischenfälle und Probleme beim Parken habe man verzeichnet. Daneben führe die Polizei stichprobenmäßige Suchen nach Drogen im Vorfeld des Festivalgeländes durch. Man habe dabei auch schon einige “kleinere Funde” gemacht, so Bäuchler.

Hitze und aggressive Insekten machen Gästen zu schaffen

Beim Frequency-Festival in St. Pölten sind bis Mittwochfrüh rund 500 Besucher durch das Rote Kreuz versorgt und 25 Patienten ins Spital gebracht worden. Bei den Verletzungen handle es sich vor allem um Insektenstiche, Sonnenbrände und Schnittwunden, teilte die Einsatzorganisation mit. Zudem hätten einige Gäste die kühleren Temperaturen in der Nacht unterschätzt und Hilfe beim Roten Kreuz gesucht.

Zum offiziellen Festivalauftakt am Dienstag hatten die Hitze und auffallend aggressive Wespen sowie Bienen den Besuchern zugesetzt. Dennoch sei der erste Tag “ohne gröbere Ereignisse für die eingesetzten Rettungskräfte” verlaufen, hieß es vom Roten Kreuz. Durchgehend 90 Sanitäter versorgten gemeinsam mit Notärzten die Patienten, die vor allem wegen der hohen Temperaturen Hilfe suchten. “Die Hitze macht sowohl den Gästen des Festivals als auch uns Einsatzkräften sehr zu schaffen. Die Folge sind zurzeit viele Sonnenbrände und Hitzekollapse”, zog die leitende Notärztin Gabriele Leister Bilanz über den ersten Tag.

Das Rote Kreuz empfahl Festivalbesuchern, ausreichend Wasser zu trinken, vor allem während der Mittags- und Nachmittagsstunden eine Kopfbedeckung zu tragen und weder Essen noch Getränke offen liegen zu lassen, um nicht weitere Bienen und Wespen anzulocken. Bei Schwellungen nach Insektenstichen sollten Betroffene sofort einen der Rotkreuz-Stützpunkte aufsuchen, wurde betont.

(APA/Red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen