Frau trieb leblos in Mur in Graz

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Passanten haben am Mittwoch gegen 14.00 Uhr in Graz eine leblos in der Mur treibende Frau entdeckt. Die Berufsfeuerwehr barg die etwa 50 bis 60 Jahre alte Frau. Sie wurde von einem Notarztteam des Roten Kreuzes reanimiert und ins LKH Graz gebracht. Über die Hintergründe und die Identität der Frau ist laut Landespolizeidirektion noch nichts bekannt.


Die Passanten waren rund 100 Meter nördlich der Puntigamerbrücke im Bezirk Puntigam auf den im Fluss treibenden Körper aufmerksam geworden. “Laut dem Notarzt bestand zu diesem Zeitpunkt noch eine Chance, die Frau, deren Kreislauf stillstand, wieder ins Leben zurückzuholen. Obwohl niemand sagen konnte, wie lange sie schon im Wasser war, wurde unverzüglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen”, berichtete Rotkreuz-Einsatzleiter Manfred Möstl.

Die Unbekannte wurde anschließend in die Uniklinik am LKH Graz eingeliefert. Ihr Zustand dürfte kritisch sein. “In solchen Fällen kann es durchaus vorkommen, dass das Absinken der Körpertemperatur durch das kalte Wasser die Chancen auf ein Überleben erhöht”, erklärte ein Rotkreuz-Sprecher in einer Aussendung.

Die Hintergründe waren am Mittwochnachmittag noch unklar. “Die Frau hatte keine Tasche und auch keine Papiere bei sich”, so ein Polizeisprecher auf APA-Anfrage. Auch soll sie für die Jahreszeit nicht entsprechend gekleidet gewesen sein, d. h. sie trug keine Jacke und keinen Mantel. Es sei auch niemand vermisst gemeldet, auf den die Beschreibung passe, hieß es.

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