Genug geredet – Bregenzer Bürgermeister muss im Interesse der staugeplagten Bregenzer Bevölkerung endlich auch aktiv werden!
Bregenz, am 8. Februar 2012 (FPB): Auch wenn es erfreulich ist, dass sich der Verkauf von Korridorvignetten im Jahre 2011 um über 10% erhöht hat und die Stadt Bregenz damit eine weitere Stauentlastung erfahren konnte, sorgt sich die Fraktionsobfrau der Bregenzer Freiheitlichen Andrea Kinz, wie es nach endgültiger Inbetriebnahme beider Pfändertunnelröhren Mitte 2013 weitergehen wird. Laut heutigem Gesetzesstand wird mit dem zur Verfügung stehen beider Röhren die Korridorvignette der Vergangenheit angehören.
Kinz wörtlich: „Tatsache ist einfach, dass sich die Korridorvignette für die vom Stau sowieso schon geplagten Bregenzer Bürger, sehr positiv bewährt hat. Ich befürchte aber, dass sich sehr viele ausländische Autofahrer nach Abschaffung dieser, wieder den Weg auf Bundesstraßen, also durch Bregenz suchen oder gar stauen werden. Zum Teil muss hier auch Verständnis aufgebracht werden, da sich doch sehr viele Autolenker zum Erreichen der Schweizer Grenzen, nur sehr kurz auf dem österreichischen Verkehrsnetz bewegen. Um dies aber zu verhindern, ist jetzt der Bregenzer Bürgermeister gefordert, seinen vor längerer Zeit und in diesen Tagen wieder angekündigten Bemühungen, die Abschaffung der Korridorvignette zu bekämpfen, auch endlich Taten folgen zu lassen. Geredet und angekündigt wurde jetzt genug! Wir Bregenzer Freiheitlichen wollen bei der nächsten Sitzung der Stadtvertretung von Bürgermeister Linhart Auskunft über den Stand seiner Verhandlungen in dieser so wichtigen Angelegenheit und werden dies mit einem Antrag auf Aufnahme in die Tagesordnung untermauern.