„Den Anschluss 1938 an das Hitler-Regime mit der Ratifizierung des EU-Reformvertrages gleichzusetzen, ist eine unerträgliche Entgleisung Straches. Strache beleidigt Millionen Opfer der brutalen und unmenschlichen Nazi-Diktatur“, so Glawischnig.
„Jede Schülerin und jeder Schüler weiß, was der Anschluss 1938 für tausende Menschen in Österreich bedeutet hat, nämlich Verfolgung, Folter und Tod. Strache betreibt mit seinen Äußerungen eine Verharmlosung des Holocausts. Im Gedenkjahr 2008 an die Geschehnisse 1938 blamiert Strache Österreich auch international. Strache muss diese Äußerungen sofort zurücknehmen, ansonsten ist er als Klubobmann einer Parlamentspartei der Zweiten Republik endgültig untragbar und muss zurücktreten.“
Als „beispiellose Religionshetze“ bezeichnet Glawischnig die Verbalattacken der Spitzenkandidatin der Grazer FPÖ, Susanne Winter. „Mit dieser Geisteshaltung und Hetze reißt die FPÖ Gräben wieder auf, die in Europa zu Auschwitz geführt haben“, warnt die Dritte Nationalratspräsidentin.