Flugrettung 2011: Insgesamt 1.961 Einsätze für den ÖAMTC-Notarzt-Heli

Der ÖAMTC-Hubschrauber Christophorus 9 war 2011 praktisch im Dauereinsatz
Der ÖAMTC-Hubschrauber Christophorus 9 war 2011 praktisch im Dauereinsatz - © ÖAMTC
Erfolgreiche Bilanz für den Wiener Notarzthubschrauber Christophorus 9: Im Jahr 2011 rückte der ÖAMTC-Heli  1.961 Mal zur Flugrettung in Österreich aus. Die meisten dieser Einsätze waren für die Opfer lebensrettend.

 Österreichweit gab es im Jahr 2011 täglich rund 44 Einsätze für den Christophorus 9, den Notarzthubschrauber des ÖAMTC. “Der in Wien stationierte Notarzthubschrauber musste im vergangenen Jahr 1.961 Mal zu meist lebensrettenden Einsätzen aufsteigen”, zieht der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, Bilanz. “Das sind 191 Einsätze mehr als im Vorjahr und machen Christophorus 9 einmal mehr zum einsatzstärksten Helikopter Österreichs.”

Rasche Lebensretter aus der Luft

Täglich war die Crew unterwegs, um Menschen nach unterschiedlichsten Notfällen schnelle Hilfe zu bringen. “Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit unseren Partnern Stadt Wien und Wiener Rettung, sowie den perfekt ausgebildeten Notärzten, Flugrettungssanitätern und Piloten hat die Flugrettung in Wien einen hohen qualitativen Standard, der jedem Vergleich standhält”, so Kraxner zufrieden.

Hilfe von Herzinfarkt bis Frühgeburt

Ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – Beispiele, dass die Flugrettung ein wesentlicher Bestandteil der Notfallversorgung in Wien ist, gibt es zur Genüge. Nahezu jeden zweiten Einsatz (47 Prozent) flog der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wegen internistischer oder neurologischer Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle und Hirnblutungen.

Rund 15 Prozent der Einsätze wurden nach Unfällen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereignet hatten, geflogen. Knapp zwölf Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen.

Erfolgreiche Kooperation der ÖAMTC-Flugrettung

Insgesamt starteten die 16 Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2011 zu 16.099 Notfalleinsätzen. “Im Schnitt sind das über 44 Einsätze pro Tag”, zollt Kraxner den Piloten, Flugrettungssanitätern und Notärzten Respekt. “Ohne ihr Engagement und ohne unseren Partner Wiener Rettung wäre die schnelle Hilfe aus der Luft nicht möglich.”

Bereits Anfang 2011 wurde zwischen Wien und Niederösterreich ein Vertrag unterzeichnet, der die gemeinsame Nutzung von Christophorus 9 regelt. Dieser fliegt jedes Jahr rund 50 Prozent seiner Einsätze im Wiener Umland und Teilen des Weinviertels und trägt somit wesentlich zur flächendeckenden Notfallversorgung Niederösterreichs aus der Luft bei.

Die Vereinbarung gewährleistet zudem, dass dem einzelnen Patienten für die in vielen Fällen überlebensnotwendige Hilfe auch weiterhin keine Kosten entstehen. Der Anblick eines rettenden ÖAMTC-Hubschraubers ist also in jeder Hinsicht ein Grund zur Freude.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen