Flüchtlingskrise: Bau von Zaun in Spielfeld hat begonnen

3Kommentare
Der Zaun in Spielfeld nimmt seit Montag Form an.
Der Zaun in Spielfeld nimmt seit Montag Form an. - © APA
Am Montag hat kurz vor 14.00 Uhr schließlich der Bau des rund 3,7 Kilometer langen Zaunes an der steirisch-slowenischen Grenze begonnen. Die ersten Pfosten wurden von der Tiroler Baufirma, die den Zuschlag für die Errichtung erhalten hatte, in den Boden getrieben. 38 Soldaten waren dabei im Einsatz. 

Mehrere Rollen speziellen Maschendrahtzauns warteten auf die Montage. Sie wird von Soldaten des Villacher Pionierbataillons 2 erledigt.

Bundesheer-Bauleiter Major Gerald Trampusch erklärte, dass am Montag vor allem das Einrichten der Baustelle Priorität hat. Gegen 14.00 Uhr fuhren Mini-Bagger an, um die ersten Steher in den Boden zu drehen. In den kommenden Stunden und Tagen soll der Zaun Meter um Meter wachsen. Begonnen wurde am Montag nahe der Zuggleise an der Westseite der Sammelstelle.

1.200 Flüchtlinge warten auf Grenzübertritt

38 Soldaten aus Villach sind im Einsatz. Sie sollen bis Weihnachten zusammen mit dem Tiroler Unternehmen das Leitsystem für die Einreise von Flüchtlingen in Spielfeld fertig bauen. Der Zaun wird 2,5 Meter hoch sein und kommt ohne Beton aus. Wird der Maschendraht nicht mehr gebraucht, können die Pfosten wieder relativ einfach entfernt werden, ohne Baureste in der Natur zurückzulassen, hieß es. Der teils gefrorene Boden mache laut Trampusch keine Probleme.

Montagfrüh waren in der Sammelstelle Spielfeld keine Flüchtlinge. Doch auf slowenischer Seite in Sentilj warteten etwa 1.200 Menschen auf den Grenzübertritt.

(APA)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


3Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel
Werbung