Flüchtlingsdrama auf A4: Ungarns Behörde prüft Antrag auf Verfahrensübernahme

Flüchtlingsdrama auf der A4: In diesem Lkw lagen 71 Leichen
Flüchtlingsdrama auf der A4: In diesem Lkw lagen 71 Leichen - © APA
Die Entdeckung von 71 in einem Lkw erstickten Flüchtlingen an der A4 liegt knapp zwei Monate zurück. Es erfolgte bereits die Festnahme von sechs mutmaßlichem Schleppern. Doch noch gibt es keine Entscheidung, wo das Strafverfahren laufen wird.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat Anfang Oktober einen Antrag auf Übernahme an die ungarischen Behörden gestellt. Dort ist man dabei, den Antrag zu übersetzen.

Flüchtlinge starben wahrscheinlich in Ungarn

Die Eisenstädter Behörde hatte den Antrag damit begründet, dass die Flüchtlinge mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf ungarischem Staatsgebiet ums Leben gekommen seien. Mehrere Mitglieder eines ungarisch-bulgarischen Schlepperrings wurden in den beiden Ländern festgenommen. Die StA strebe “eine konzentrierte Führung des gesamten Strafverfahrens durch die ungarische Justiz” an, hieß es am 8. Oktober in einer Mitteilung der Eisenstädter Anklagebehörde.

Flüchtlingsdrama auf A4: Antrag wird in Ungarn geprüft

Bei der ungarischen Generalstaatsanwaltschaft wird der Antrag übersetzt und geprüft, wie eine Sprecherin der Behörden am Donnerstag der APA sagte. Erst danach werde es weitere Informationen seitens der Generalstaatsanwaltschaft geben.

(apa/red)

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