6. September 2012 10:40; Akt.: 6.09.2012 11:31

Finanzen sind das größte Problem der Häuslbauer

Das größte Problem der österreichischen Häuslbauer sind die Finanzen. 37 Prozent von ihnen sowie 34 Prozent jener, die renovieren oder modernisieren, haben Schwierigkeiten bei der Finanzierung oder das Vorhaben wird teurer als geplant. Das sind deutlich mehr als noch 2009 (25 bzw. 23 Prozent).

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Damit liege dieses Sorgenpotenzial auf Platz eins der Negativ-Erfahrungen von ehemaligen und derzeitigen Bauinvolvierten, ergab eine Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Linzer Market-Instituts. Terminprobleme und verspätete oder falsche Lieferungen plagen 23 Prozent, egal ob ein Haus errichtet oder renoviert wird. Schwierigkeiten mit Arbeitern, Qualität oder Baumängeln kennen 17 Prozent. Ebenso viele klagten über zu wenig Zeit, den Aufwand oder ihren Zeitplan. Unvorhersehbare Komplikationen machten hingegen nur sieben Prozent aller an einem Bauprojekt Beteiligten zu schaffen. Über Stress und Probleme, die sich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen niederschlagen, jammerten nur zwei Prozent.

Mehrere Angebote eingeholt

81 Prozent jener, die bereits eine Baustelle im eigenen Heim hinter sich haben, rieten Gleichgesinnten, die Finanzierung vor Bau- oder Renovierungsbeginn genau zu überlegen. Auf das Einholen mehrerer Angebote und einen genauen Preisvergleich wiesen fast drei Viertel der Befragten hin.

Empfehlungen von Bekannten

69 Prozent empfahlen einem Bekannten, der überlegt, ein Haus zu bauen, energiesparende Maßnahmen, um dann die Betriebskosten gering zu halten. Informationen über Förderungen oder Steuerabschreibungen und dergleichen einzuholen und zu nutzen, erachteten 63 Prozent als sinnvollen Tipp.

Zehn Prozent raten ab

Nur zehn Prozent meinten, sie würden ganz von einem Bauvorhaben abraten, weil man sich damit viele Probleme erspare. 17 Prozent ermunterten künftige Eigenheimerrichter, so viel wie möglich mit Pfuschern zu arbeiten. Gut jeder Fünfte riet zu einem Fertigteilhaus.



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