Feurig: “Ballet Revolucion” kommt nach Wien

Klassisches Ballett mit dem Feuer Kubas.
Klassisches Ballett mit dem Feuer Kubas. - © BB Promotion
Klassischer Spitzentanz trifft auf heißblütigen Salsa: Die Tanzshow “Ballet Revolucion” gastiert im März im Wiener Museumsquartier.

Ballet Revolucion” nennt sich eine temporeiche Gute-Laune-Tanzsshow, die derzeit durch Europa tourt, und von 6. bis 18. März im MQ Station macht. 

Den Cuba Libre holt man sich schon vor der Vorstellung. Die Live-Band nimmt im schummrigen Licht der Hinterbühne Aufstellung. Im Tutu schweben die Ballerinen durch die Szene – und bleiben nicht lang allein. Denn Choreograph Roclan Gonzales Chavez hat schon in den vergangenen Jahren mit Shows wie “Tropicana” oder “Lady Salsa” weltweit einen lateinamerikanischen Mythos genährt: Tempo, Sex, Beat, Artistik und das alles mit starken Wurzeln in den alten Tanztraditionen zwischen Brasilien und Mexiko.

Auch in “Ballet Revolucion” wird dieser Mythos nach wenigen Minuten ansteckend wahr. Es ist eine Truppe von 17 Tänzern, darunter fünf Frauen mit den beiden Energiebündeln Lianett Rodiguez Gonazlez und Odeyis Torres Perez an der Front. Eines sei für sie ganz klar, erzählen die jungen Darsteller in Zürich. In Europa werde “einfach viel zu wenig getanzt”. In Kuba sei das selbstverständlicher Teil des Alltags. Und auch die professionelle Szene blüht: Mehr als 50 Tanzcompagnien hat der karibische Inselstaat, die Escuela Nacional Cubana de Ballet in Havanna ist die größte Ballettschule der Welt – und das obwohl professionelle Tanzausbildungen erst ab etwa 1950 angeboten wurden.

Profis durch und durch bei der Ballet Revolucion

Profis sind sie so richtig, diese jungen Körperartisten, Profis nicht nur im Gestähltsein und im Ausführen der anspruchsvollen Choreographien, sondern auch Profis im Spaßhaben. Auch wenn sie den schweißtreibenden Parforceritt durch die lateinamerikanische Klassik-, Pop- und Folkgeschichte schon seit dem Sommer täglich proben, trainieren und vorführen: Ihren Spaß und ihre Hitze haben sie sich durch den europäischen Winter erhalten. Davon wird man sich im März auch in Wien noch ein Stückchen mit nach Hause nehmen dürfen.

(APA)

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