Festnahmen nach Anti-Terror-Razzia: Elf Mal wurde U-Haft verlängert

Anti-Terroreinsatz in Graz: Hier kam es zu den Festnahmen
Anti-Terroreinsatz in Graz: Hier kam es zu den Festnahmen - © APA
Nach IS-Razzien mit Festnahmen in Wien und Graz: Nachdem bereits vor ein paar Tagen ein verdächtiges Ehepaar aus der U-Haft entlassen worden war, durfte ein Dritter – ein österreichischer Staatsbürger – am Freitag die Justizanstalt trotz Terror-Verdachts gegen gelindere Mittel verlassen.

Damit bleiben elf der insgesamt 14 nach einer Razzia in Wien und Graz verhafteten Verdächtigen in Untersuchungshaft, sagte die Staatsanwaltschaft am Freitag.

Unter Terrorverdacht festgenommen

In einem Monat wird die nächste Haftprüfungsverhandlung stattfinden. Die Männer und Frauen waren am 26. Jänner wegen des Verdachts der terroristischen Vereinigung (“IS”) sowie wegen des Verdachts einer staatsfeindlichen Verbindung festgenommen worden – vier in Wien, zehn in Graz. Einige der Verdächtigen befanden sich am Freitag immer noch in der Justizanstalt in Wien. Ihre Haftprüfungsverhandlung fand per Video-Konferenz mit der Grazer Staatsanwaltschaft statt.

Alle drei aus der U-Haft entlassenen Personen wurde unter anderem der Reisepass abgenommen. Der Tatverdacht ist nämlich weiterhin aufrecht, betonte die Staatsanwaltschaft.

(apa/red)

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