Fest der neuen Wiener

Akt.:
&copy APA
© APA
Über 1000 Neo-Österreicher feierten am Dienstagabend ihre Einbürgerung – 2003 war ein Rekordjahr, über 18.000 Zuwanderer bekamen in Wien die österreichische Staatsbürgerschaft zuerkannt.

Über 1000 Neo-Österreicher haben gestern im Rathaus das „Fest der neuen Wiener“ gefeiert. Insgesamt sind vergangenes Jahr so viele Zuwanderer eingebürgert worden wie noch nie. Johann Baumgartner mit den Einzelheiten:

18.420 Zuwanderer haben vergangenes Jahr in Wien die österreichische Staatsbürgerschaft zuerkannt bekommen. Das ist um beinahe ein Viertel mehr als noch 2002. Die meisten Neo-Österreicher kommen aus der Türkei, gefolgt von Serbien Montenegro und Bosnien Herzegowina.

Hauptgrund für den Einbürgerungsrekord ist der Jugoslawienkrieg, der vor über 10 Jahren begonnen hat. Die Flüchtlinge von damals sind jetzt in Wien heimisch geworden. Nach einem 10jährigen Aufenthalt in Österreich ist die Staatsbürgerschaft nur mehr ein Formalakt.

Redaktion: Bernhard Degen

/Cornelia Schaupp

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen