Running Sushi in Wien

Running Sushi in Wien

Sushi ist seit einigen Jahren ein Trendgericht. In kaum einer europäischen Großstadt kommt man an den japanischen Leckereien noch vorbei, und natürlich gibt es auch in Wien das ein oder andere Restaurant, das die schmackhaften Reishäppchen mit Belag serviert. Als Running Sushi bezeichnet man das Restaurant, wenn zur Inneneinrichtung ein Fließband gehört.

Running Sushi, der Trend aus Japan

Running Sushi

In Japan werden diese Restaurants als Kaiten-Sushi bezeichnet, wörtlich übersetzt Fließband-Sushi. Warum der englische Term Running Sushi verwendet wird, ist unklar: Das Essen rennt natürlich nicht. Vielmehr wird es auf möglichst kurzem Weg zum Gast gebracht. Denn normalerweise befindet sich in der Mitte des Restaurants eine Theke, an der der Sushi-Meister hantiert. Hier wird unablässig frischer, roher Fisch geschnitten. Hier werden Gemüse und Rührei, Kräuter, Fischeier und andere Leckereien mit dem typischen, leicht gesäuerten Sushi-Reis dekorativ zu kleinen Happen verpackt, mit Meeresgemüse bestückt und hübsch auf kleinen Tellerchen angerichtet. Jedes Tellerchen enthält nur wenige Mundvoll, so dass der Gast möglichst viele verschiedene Gerichte genießen kann. Und weil das Auge mitisst, flanieren die bunten Teller auf dem Fließband langsam durch den Gastraum, an den einzelnen Tischen vorbei, und können einfach vom Band genommen und verzehrt werden.

Abgerechnet wird nach Teller oder pauschal nach "all you can eat"

Sushi

Running Sushi kommt auch im Restaurant in Wien auf kleinen, verschiedenfarbigen Tellern. Das System dient in manchen Fällen der Abrechnung: Hat der Gast seine Mahlzeit beendet, wird das Servicepersonal um die Rechnung gebeten. Teller einer bestimmten Farbe stehen immer für den gleichen Preis. Die Teller werden zusammenaddiert, und so kommt die Rechnung zustande. In Running Sushi Restaurants in Wien ist es in vielen Fällen auch üblich pauschal nach dem "all you can eat" Prinzip abzurechnen. In diesen Fällen bezahlt der Gast einen Pauschalpreis und kann dann soviel essen wie er gerne möchte.

Bestellt werden kann trotzdem

Maki Variante

Wie in Japan auch gibt es in Wien natürlich das ein oder andere Restaurant, in dem Running Sushi trotzdem bestellt werden kann. Beispielsweise, wenn der Sushi-Chef gerade eine bestimmte Sorte Sushi nicht auf das Fließband stellt. Für diesen Fall gibt es Speisekarten und Servicepersonal. Und natürlich führen auch die Restaurants in Wien nicht ausschließlich Sushi: Andere japanische Spezialitäten wie Soba, Udon, Karaage, Tempura, Sashimi oder verschiedene Maki-Varianten können durchaus Teil des Angebots sein.