“FE” im Test: Bemüht stilvolles Action-Adventure

Das Indie-Action-Adventure "FE" im Test
Das Indie-Action-Adventure "FE" im Test - © Zoink, EA
Kaum zu glauben, aber der sonst so geschmähte Videospielpublisher Electronic Arts hat doch tatsächlich ein Action-Adventure eines Indie-Entwicklers im Zuge seines “EA Originals”-Progamm veröffentlicht.

“Fe” nennt sich das Werk des schwedischen Entwicklerstudios Zoink und will mit ungewöhnlicher Optik samt vieldeutiger Storyline überzeugen. Aufmerksame Gamer werden jedenfalls wissen, das ein ähnlicher Versuch vor fast genau zwei Jahren mit dem Plattformer “Unravel” geglückt ist und in nächster Zeit ein Sequel hervorbringen dürfte. Ob der Zuspruch von Kritikern und natürlich auch Spielern auch bei “Fe” gegeben ist, bleibt jedoch abzuwarten.

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Indie-Action-Adventure “Fe” im Test

Als mysteriöses, titelgebendes Wesen darf sich der Spieler durch einen großen, ineinander verwobenen Wald austoben und die dort befindlichen Tiere vor außerirdischen Invasoren retten. Die Präsentation stimmt zumindest in den ersten Minuten auf ein charmantes Abenteuer ein: Kräftige Farben und interessante Designs wohin das Auge reicht machen “Fe” zu einem wahren Hingucker. Spätestens beim ersten Einsatz von Stealth oder punktgenauem Plattforming ist der Zauber jedoch wieder verflogen, ist doch die Steuerung bestenfalls als schwammig zu bezeichnen.

Immerhin ist die Verteilung der Rücksetzpunkte geschickt und dem Spieler entgegenkommend gewählt worden, damit der Frust nicht zu schnell in die Höhe schnellt. Die Optik selbst führt gerade in späteren Spielmomenten zu einigen negativen Erfahrung, da die Kreaturen mit der Zeit kaum noch zu unterscheiden sind hinsichtlich ihrer Designs.

Das Fazit: Außen hui, innen pfui

So lässt sich “Fe” als ambitionierter, letztlich allerdings kaum beeindruckter Ausflug in die Indie-Welt von EA beschreiben, der schon nach kurzer Spielzeit seinen Charme verspielt. Ein Mangel an wahren Höhepunkten, sei es nun in Sachen Gameplay oder auch Story, trägt nicht unbedingt dazu bei, den Titel am Ende des Jahres überhaupt noch im Gedächtnis zu haben. Aber: Besser ein mittelmäßiger Indie-Ableger als die hundertste Iteration eines beliebigen Sportspiels oder Shooter von Electronic Arts, oder?

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(Red.)

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