Fast ein Drittel der Wahlberechtigten in Salzburg sind über 60 Jahre alt

Landtagswahl in Salzburg: Fast ein Dritten der Wahlberechtigten sind über 60 Jahre alt.
Landtagswahl in Salzburg: Fast ein Dritten der Wahlberechtigten sind über 60 Jahre alt. - © APA
Bei der heurigen Landtagswahl in Salzburg am 5. Mai sind fast ein Drittel der Wahlberechtigten über 60 Jahre alt. Wegen der steigenden Lebenserwartung und der nachfolgenden, geburtenschwächeren Jahrgänge setzt sich auch in Salzburg “der Trend der zunehmenden Alterung der Wählerschaft fort”, erklärt Leiter der Landesstatistik, Gernot Filipp.

Der Anteil der über 45-jährigen Wahlberechtigten macht bei der Salzburger Landtagswahl am 5. Mai schon 57 Prozent (2009: 53 Prozent) aus, der Anteil der 60-Jährigen oder Älteren beträgt bereits 30 Prozent (2009: 28 Prozent). Insgesamt sind 389.789 Salzburger wahlberechtigt.

Landtagswahl: Wahlberechtigte werden älter

Die Gruppe der 45- bis unter 60-Jährigen und der 60- bis unter 75-Jährigen ist stark “gewachsen”, und zwar um jeweils acht Prozent. Im Gegensatz dazu hat sich die Gruppe der 30- bis unter 45-Jährigen um rund zehn Prozent reduziert. “Bei den Frauen ist aufgrund der höheren Lebenserwartung sogar bereits jede dritte Wählerin 60 Jahre oder älter”, sagte der Landesstatistiker.

Jungwähler-Anteil um 17.000 verringert

Die Anzahl der 16- bis 20-jährigen Jungwähler, die erstmals bei einer Salzburger Landtagswahl wählen dürfen, hat sich hingegen gegenüber 2009 um mehr als 40 Prozent auf 23.346 (rund minus 17.000) verringert. Der Anteil der Jungwähler an der wahlberechtigten Bevölkerung beträgt damit nur mehr sechs Prozent (2009: rund zehn Prozent).

Filipp nannte drei Gründe, weshalb die Zahl der Jungwähler geschrumpft ist: Aufgrund des – wegen des Finanzskandals – vorgezogenen Wahltermins war die Legislaturperiode diesmal kürzer. Beim regulären Wahltermin (Frühjahr 2014, Anm.) wären zusätzlich 4.337 Wähler erstmals wahlberechtigt gewesen. Zweitens durften 2009 erstmals die 16- bis unter 18-Jährigen zur Wahlurne schreiten, “was zu einer um 12.071 Personen höheren Zahl an Jungwählern geführt hat”. Drittens errechne sich ein Minus von 1.800 Jungwählern aufgrund des Bevölkerung-Rückganges in dieser Altersgruppe.

(APA/Red)

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