Falschparker-Bilanz des ÖAMTC: 294 Autos am 1. Adventwochenende abgeschleppt

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Diesen teuren Spaß leisteten sich am ersten Adventwochenende 294 Personen Diesen teuren Spaß leisteten sich am ersten Adventwochenende 294 Personen - © Bilderbox (Symbolbild)
Traurige Falschparker-Bilanz nach dem ersten Adventwochenende in Wien: In der Hauptstadt wurden insgesamt 294 widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt. Die Autofahrer mussten für ihre Parksünden ganz schön tief in die Tasche greifen.

Von 25. bis 27. November kam es in Wien zu 294 Abschleppungen, wie der ÖAMTC bekanntgab – ein teurer “Spaß”. Denn die Wiener Falschparker mussten dafür insgesamt fast 80.000 Euro hinlegen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl somit von 270 auf 294 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von nahezu neun Prozent.

Abschleppung kostet mindestens 271 Euro

Der ÖAMTC ist erstaunt, dass trotz aller Warnungen immer noch so zahlreiche Autofahrer ihr Fahrzeug vorschriftswidrig abstellen und hohe Strafen bzw. Abschleppkosten riskieren. Im “günstigsten Fall” müssen Autofahrer mindestens 271 Euro locker machen. Die Kosten für die Falschparker setzen sich zusammen aus: Abschleppgebühren: 192 Euro. Polizeistrafe: 72 Euro. Verwahrungskosten pro Tag: 7 Euro. Nicht berücksichtigt sind noch eventuelle Taxikosten zum Abholen des Fahrzeuges.

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Mit 153 Fahrzeugen wurden am Samstag die meisten abgeschleppt, davon 14 aus der Südportalstraße und 25 aus der Arbeiterstrandbadstraße (Busparkplätze).

Tipp für Falschparker: Günstiger sind Parkgaragen

Der Tipp des ÖAMTC: Auch wenn Parkgaragen nicht billig sind, günstiger als die Unkosten für eine Abschleppung sind sie allemal. Gerade in der Weihnachtszeit seien die Parkvorschriften unbedingt zu beachten und am Freitagnachmittag und vor allem am Samstag nach Möglichkeit auf das eigene Fahrzeug zu verzichten und auf Öffis umzusteigen, so der Appell des ÖAMTC an die Falschparker.



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  1. wer behindert, der soll kräftig zahlen!

    bei Behinderung von Öffis sollte die Strafe doppelt so hoch sein.
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  2.  eingerichtete Bus-Parkplätze auf sonstigen PKW-Plätzen SEHR in FRAGE zu stellen sind.

    OHNE jede POSITIVE LÖSUNGSIDEE!

    Jedenfalls ein Geschäft ohne GEGENLEISTUNG. Typisch für das ROT-GRÜNE Wien!

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