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Falsche Anrufe und Clooney-Trick: Betrugsmaschen nehmen auch in Wien zu

So nah wie im Madame Tussauds werden die meisten Wiener George Clooney wohl nie kommen.
So nah wie im Madame Tussauds werden die meisten Wiener George Clooney wohl nie kommen. ©APA-FOTO: HANS KLAUS TECHT
Haben Sie schon einmal eine E-Mail von George Clooney erhalten? Dann löschen Sie sie! Denn mit diesem und vielen anderen Tricks versuchen Internetbetrüger, Sie um Ihr Geld zu erleichtern. Auch viele Wiener fallen darauf hinein.

Die Masche ist simpel: George Clooney wurde bei Filmarbeiten in Afrika überfallen und bittet Sie, ihm mehrere tausend Euro auf ein Konto zu überweisen. Als Gentleman der alten Schule wird er Ihnen das Geld natürlich persönlich am Flughafen Wien-Schwechat zurückzahlen. Was sich nach einem privaten Treffen mit dem Hollywoodstar anhört, ist ein Betrug. Das Bundeskriminalamt warnt jetzt vermehrt vor solchen Tricks.

Falsche Polizei fragt nach Geld oder Bankdaten

“Man soll hauptsächlich seinen gesunden Menschenverstand einschalten”, rät Vincenz Kriegs-Au vom Bundeskriminalamt. Ein Polizist würde niemals über Telefon Geld fordern oder nach persönlichen Daten fragen. Durch die Verbreitung des Internets nehmen solche Betrugsmaschen aber rasant zu. Wurden 2007 noch 1.929 Fälle angezeigt, hat sich die Zahl im Jahr 2016 schon auf 9.672 erhöht. Die Opfer sind über alle Bundesländer verteilt, auch in Wien treten vermehrt Anzeigen auf.

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