Mehr Nachrichten aus Favoriten
22. August 2011 13:42; Akt.: 29.08.2011 09:26

Fall Natascha Kampusch: Mitwisser in Schutzhaft?

Der Fall Natascha Kampusch soll mit der Bombendrohung gegen die WGKK zusammenhängen. Der Fall Natascha Kampusch soll mit der Bombendrohung gegen die WGKK zusammenhängen. - © apa/dpa
Laut Medienberichten soll jener in Haft sitzende Mann, der sich selbst der Mitwisserschaft im Entführungsfall Natascha Kampusch bezichtigt, zu seinem eigenen Schutz in ein anderes Gefängnis gebracht worden sein. Dies soll zudem mit einer Bombendrohung gegen die Wiener Gebietskrankenkasse zusammenhängen.

 (12 Kommentare)

Zunächst war der Mann in einer Außenstelle der Justizanstalt Stein inhaftiert gewesen. Mittlerweile sollen Drohungen gegen seine Person dazu geführt haben, dass er zu seinem Schutz in ein anderes Gefängnis verlegt wurde.

Wie die Tageszeitung “Österreich” vergangene Woche berichtete, habe “Arthur K.” zu den immer wieder auftauchenden Gerüchten über ein angebliches Entführungsnetzwerk im Fall Kampusch mittels Brief an die Staatsanwaltschaft Innsbruck neue Details zu dem Fall aufgetischt. Gegen den angeblichen Mitwisser lief laut der Zeitung ein Besachwaltungsverfahren.

K. sei laut jüngsten Berichten von “Österreich” nun Opfer von Drohungen geworden und nicht mehr sicher. Sowohl gegen ihn als auch gegen seine Lebensgefährtin seien anonyme Morddrohungen eingelangt.

Bombendrohung gegen Wiener Gebietskrankenkasse

Ein Hintergrund soll eine Bombendrohung sein, die vergangenen Freitag bei der Wiener Gebietskrankenkasse eingelangt war. Polizeisprecher Roman Hahslinger schilderte auf Anfrage von Vienna Online den Vorfall so: “Ein Drohschreiben ist am Freitag im 10. Bezirk bei der Gebietskrankenkasse eingelangt. Das Gebäude wurde geräumt, rund 500 Angestellte mussten draußen bei den Twin Towers abwarten.”

Die Polizei habe das Gebäude danach akribisch durchsucht, die Bombendrohung stellte sich schließlich als falscher Alarm heraus. Noch gibt es keine Hinweise auf den Schreiber; die Polizei untersuche derzeit den Drohbrief nach Spuren.

Lebensgefährtin von Arthur K. Angestellte bei Gebietskrankenkasse

Der Zusammenhang, der nun ins Licht rückt: Die Lebensgefährtin von Arthur K., dem vermeintlichen Mitwisser im Fall Kampusch, arbeite bei der Wiener Gebietskrankenkasse, so Hahslinger. Gab es einen Zusammenhang mit der Bombendrohung? “Nicht direkt,” meint der Polizeisprecher.

Die Zeitung “Österreich” wiederum schreibt, dass es sich die Drohung konkret gegen die Frau und Arthur K. gerichtet haben sollen. Die Ermittlungen der Wiener Polizei gegen den anynomen Bombendroher sind im Gange.

Red./apa

 


Artikel weiterempfehlen

Ihre Meinung Kommentare filtern  | 
KOMMENTARE FILTERN Optionen ausblenden  X


Please enter a title and content
 

HTML-Version von diesem Artikel

Mehr auf vienna.at
17 Tote bei neuerlichem Erdbeben in Norditalien
Ein schweres Beben, gefolgt von einer Reihe von Nachstößen, hat am Dienstag erneut die norditalienische Region [...] mehr »
AKW Mühleberg: Schweizer Bundesgericht verweigert Zeitaufschub
Bregenz – Dem AKW Mühleberg droht weiterhin die Abschaltung per Ende Juni 2013. Am Dienstag (29. Mai) hat das [...] mehr »
Riesige Felsmasse im Taschachtal in Bewegung
Im Tiroler Taschachtal, einem Seitental des Pitztales, haben sich rund 1,5 Millionen Kubikmeter Felsmasse gelöst. [...] mehr »
Biker raste mit 196 km/h durch Traiskirchen
Mit 196 statt der erlaubten 50 km/h ist ein Motorradfahrer durch Traiskirchen in Richtung Pfaffstätten gerast. Der [...] mehr »
Die Checkliste für die Festival-Saison
Sommer, Sonne und die steigende Hitze sind für den ein oder anderen Musikliebhaber die ersten Zeichen für den Urlaub [...] mehr »
Mehr Meldungen »

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neuen Nutzer registrieren

Anmelden oder Registrieren
um Profile zu verknüpfen

{username} registrieren Sie sich jetzt neu auf VOL, um Ihr Facebook-Profil mit einem neuen Benutzer zu verknüpfen ODER klicken Sie auf Anmelden wenn Sie bereits einen VOL-Benutzer haben.


muss eine gültige E-Mail-Adresse sein


Bitte max. 32 Zeichen verwenden


Mindestens 6 Zeichen





Sie haben bereits einen VOL-Benutzer? Anmelden

Bestehendes VOL-Profil verknüpfen

melden Sie sich mit Ihrem VOL-Benutzer an ODER klicken Sie auf Neu Registrieren .


Passwort vergessen

Sie haben noch keinen VOL-Benutzer? Neuen Benutzer registrieren