Fahrtsicherheitstraining: Ausprobieren statt studieren

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Beim Fahrtsicherheitstraining kann man Autos am besten kennenlernen.
Beim Fahrtsicherheitstraining kann man Autos am besten kennenlernen. - © Hersteller
Natürlich kann man nachlesen und studieren, was Allradantriebssysteme können. Anschaulicher und vor allem zielführender ist es jedoch, auszuprobieren, was man mit einem 4×4-Fahrzeug anstellen kann – egal, ob es sich um einen Geländewagen oder SUV oder um einen Sportler oder um einen „normalen“ Pkw oder um ein Nutzfahrzeug handelt.

Je nach Ernsthaftigkeit der Offroad-Tauglichkeit der jeweiligen Fahrzeugtype wird eine Reihe von Trainingsmöglichkeiten angeboten, um einerseits das Potenzial des Antriebssystems kennenzulernen und andererseits die eigene Fahrtechnik zu verfeinern. Darüber hinaus offerieren Hersteller in Kooperation mit Organisationen (z. B. ÖAMTC) und spezialisierten Veranstaltern auch (Abenteuer-)Reisen beziehungsweise Touren.

Auf Letzteres ist Land Rover ja grundsätzlich schon konditioniert. Nicht nur offeriert der Österreich-Importeur beim Kauf eines Neuen ein einschlägiges – offroad-orientiertes – Training. Im Rahmen der „Land Rover Experience“ kann man einerseits die Fahrtechnik verfeinern und andererseits, begleitet von Spezialisten, an teils exotischen Destinationen den Fähigkeiten und Talenten von Defender, Range Rover, Discovery & Co. im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund gehen. Aktuell steht Australien auf dem Programm. Im kommenden Herbst geht’s mit dem neuen Discovery Sport los nach Down Under, ins Northern Territory, und dort direkt ins Outback. Für alle, die es nicht so weit schaffen: Auch das Offroad-Areal in Stotzing im Burgenland zum Beispiel hat abwechslungsreiches und spannendes Gelände zu bieten, und erst recht etwa das Gut Brandlhof bei Saalfelden in Salzburg.

Vorbereitung auf den kommenden Winter

So ernsthaft das Wort Fahrtechniktraining klingt, so viel Spaß kann es machen. Denn die Spielarten der angebotenen professionellen Kurse reichen von basalen Dingen wie Gasgeben, Lenken und Bremsen bis zur hohen Kunst des Rennstreckenfahrens. Etliche Hersteller bieten im Rahmen von „Driving Experience“-Programmen Kunden und solchen, die es werden wollen, ein reichhaltiges Trainingsfeld an. Aktuell kann das auch dazu dienen, sich intensiv auf die fahrerischen Herausforderungen des Winters vorzubereiten.

Um nur einige der vielen Möglichkeiten zu nennen: Porsche offeriert vom Safety Training – wie man sich und sein Auto am besten vor fremden Zugriffen schützt – bis zum Driften auf Eis und Schnee (im Sommer am Polarkreis, im Winter in einem der gar nicht so wenigen heimischen Trainingszentren) ein exklusives Offert an fahrerischen Betätigungsmöglichkeiten. Ebenso Audi, neuerdings auch auf einem eigenen Gelände mit einer breiten Auswahl an unterschiedlichsten Teststrecken in Neuburg an der Donau (Bayern). Auch Konzernmutter Volkswagen hat sommers wie winters Einschlägiges im Kundenprogramm, und nicht nur etwa mit dem 300 PS starken Golf R und dem Golf R Variant. Desgleichen offerieren die deutschen Traditionsmarken BMW und Mercedes professionelle Events. Die Stuttgarter unter anderem mit eigenen Veranstaltungen für Frauen, dem alljährlich stattfindenden „Lady Day“ in Kooperation mit dem ÖAMTC.

(KECKEIS)

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