Exportchancen im Osten

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Bis vor 10 Jahren betrug die Pro-Kopf-Exportleistung in Vorarlberg rund 50 Prozent mehr als die gesamtösterreichische.

In den letzten Jahren, zumal seit der EU-Erweiterung um 10 Länder, haben Ostösterreichs Unternehmen mit ihrer Exportleistung enorm aufgeholt, büßte Vorarlberg von seinem Vorsprung einiges ein. „Mit unserer Initiative V-Ost möchten wir vor allem Klein- und Mittelbetriebe beim Eintritt in diese neuen Märkte mit Förderungen und Dienstleistungen unterstützen, wobei wir branchenweise den Schwerpunkt vorerst auf den Maschinen- und Metallsektor, marktmäßig auf die Slowakei, Slowenien und Rumänien legen wollen.“ Das berichteten heute in Bregenz Wirtschafts-Landesrat Manfred Rein und Wirtschaftskammer-Präsident Komm.-Rat Kuno Riedmann.

Wie WK-Exportexpertin Mag. Susanne Busswald und Mag. Karl-Heinz Rüdisser als Chef der Wirtschaftsabteilung im Landhaus darlegten, handelt es sich bei Slowakei und Slowenien um besonders wachstumsstarke Destinationen; die Chancen in Rumänien sollen sozusagen im Vorfeld von dessen angestrebtem EU-Beitritt genützt werden. Es gibt ansehnliche Förderungen und Unterstützungen für dort neu eintretende Firmen, konkret will man in einer ersten Tranche 15 bis 20 zusätzliche Osteuropa-Exporteure ermuntern und begleiten, sagte Rüdisser.

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