Experten raten: Arzneimittel müssen vor Sommerhitze geschützt werden

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Medikamente müssen vor der Sommerhitze geschützt werden, um die Wirksamkeit zu erhalten.
Medikamente müssen vor der Sommerhitze geschützt werden, um die Wirksamkeit zu erhalten. - © pixabay
Die Sommerhitze hat bereits begonnen, doch nicht nur wir Menschen müssen auf uns achten, sondern wir sollten auch genau darauf schauen, wie wir unsere Medikamente lagern. Der Verband der österreichischen Arzneitmittel-Vollgroßhändler PHAGO rät dazu, Arzneimittel zu kühlen.

In Österreich werden jährlich rund 6,5 Millionen besonders temperaturempfindliche Arzneimittel abgegeben. Um die Wirksamkeit zu bewahren, müssen diese gekühlt werden. Maximal sollten die empfindlichen Artikel bei 8 Grad Celsius liegen. Einige Beispiele sind Insulin für Diabetiker, Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Gelbfieber bei Reisen in die Tropen. Auch Dosieraerosole gegen Asthma und einige Augentropfen gegen Grünen Star müssen ununterbrochen gekühlt werden.

Bis zur Auslieferung kümmert sich der Arzneimittel-Vollgroßhandel in Österreich um die richtige Lagerung. Monatlich liefert dieser rund 19 Millionen Packungen an Apotheken. Und um Österreich mit Arzneimitteln versorgen zu können, hält der Großhandel bezugsfähige Medikamente für fast vier Wochen auf Lager.

Arzneimittel nicht bei der Sommerhitze im Auto lassen

Gerade die heißen Sommertag werden aber zur Herausforderung. Monika Vögele, Generalsekretärin des Verbandes der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO, erklärt: “Wir haben für die Medikamenten-Auslieferung speziell ausgestattete Lieferwägen und können somit temperaturempfindliche Ware bis ins hinterste Tal Österreichs liefern. Damit erfüllen wir unseren gesetzlichen Versorgungsauftrag.” Privatpersonen rät Vögele: “Keine Sorge, wenn Sie Arzneimitteln kurze Strecken bei Sommerhitze von der Apotheke nach Hause transportieren. Aber Achtung, wenn Sie diese länger im Auto belassen. Studien zeigen, dass die Wirksamkeit bei über 40 Grad Celsius nicht mehr garantiert werden kann.”

(Red.)

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