Ex-Freundin mit Messer fast getötet

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Ex-Freundin mit Messer fast getötet
Psychopath stach mit Küchenmesser mehrmals auf seine Ex-Freundin ein – sie schwebte lange Zeit in Lebensgefahr, überlebtte aber knapp – jetzt muss er sich vor Gericht verantworten.

In Wien steht am (heutigen) Mittwoch ein 22jähriger Mann wegen Mordversuchs vor Gericht. Er soll mehrmals auf seine Ex Freundin eingestochen haben. Johann Baumgartner berichtet:

Der Angeklagte soll seine 20jährige Ex Freundin bereits mehrmals bedroht haben. Am 15. September 2003 ist das Eifersuchtsdrama eskaliert. Der Mann hat seiner Ex in einem Kaffeehaus in Hernals aufgelauert. Dort wollte er mit ihr Reden. Vergeblich.

Plötzlich hat der 22jährige die Frau gepackt und auf sie mehrmals eingestochen. Das Opfer war tagelang in Lebensgefahr und hat mit Glück überlebt. Der Täter hat sich nach kurzer Flucht der Polizei gestellt. Der Angeklagte bestreitet die Mordabsicht und spricht von einer plötzlichen Gemütsbewegung.

Tat hatte sich abgezeichnet

Bereits mehrmals hatte er die Frau bedroht und auch geschlagen, in jener Nacht eskalierte die Situation: Nachdem der Angeklagte seine Ex-Freundin längere Zeit in der Discothek in der Ottakringer Straße beobachtet hatte, ging er nach Hause, holte ein Küchenmesser und ging kurz vor Mitternacht auf die Ex-Freundin los. Er stach wie von Sinnen auf sein Opfer ein. Die 20-Jährige erlitt einen Herz- und Lungenstich.

Wie Freunde der Polizei berichteten, hatte Mario St. sie mehrmals bedroht und auch geschlagen. Er soll in der letzten Zeit immer aggressiver geworden sein.

Redaktion: Bernhard Degen/Cornelia Schaupp

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