Europa League: Altach scheitert knapp an Belenenses

Für die Altacher ist der Traum von der Europa League geplatzt.
Für die Altacher ist der Traum von der Europa League geplatzt. - © EPA
Der SCR Altach kommt im Playoff-Rückspiel der bei Belenenses in Lissabon nicht über ein 0:0 hinaus und verpasst damit die Gruppenphase der Europa League.

Der SCR Altach hat die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League verpasst. Die Vorarlberger erreichten am Donnerstag im Playoff-Rückspiel auswärts gegen Belenenses Lissabon nur ein 0:0 und zogen damit nach der 0:1-Heimniederlage gegen die Portugiesen den Kürzeren.

Der Abschied der Rheindorfer vom internationalen Geschäft erfolgte auf ehrenhafte Art und Weise. Die Gäste konnten das Duell vor rund 4.500 Zuschauern im Estádio do Restelo bis zum Schluss offenhalten und fanden auch einige gute Einschussmöglichkeiten vor. Am Ende aber fehlte die letzte Kaltschnäuzigkeit und auch das Glück, denn Louis Ngwat-Mahop traf in der 91. Minute nur die Latte.

Von Beginn an ausgeglichen

In der Anfangsphase war den Altachern noch die Nervosität anzumerken. Doch mit der ersten gelungenen Offensivaktion – in der 20. Minute landete ein Schuss von Patrick Salomon innerhalb des Strafraums in den Armen von Belenenses-Goalie Hugo Ventura – fanden die Österreicher etwas besser ins Spiel.

Beleg dafür war unter anderem eine Topchance für Ngwat-Mahop. Nach einer Flanke von Benedikt Zech wurde der Kopfball-Aufsitzer des Kameruners gerade noch von Ventura über die Latte gelenkt (23.). Aber auch die Gastgeber kamen gefährlich vor das gegnerische Tor: In der 15. Minute ging ein Schuss von André Sousa neben das Gehäuse von Andreas Lukse, in der 30. Minute kam wieder André Sousa dem Ziel bei einem abgefälschten Schuss schon näher, und in der 31. Minute sprang ein Schuss von Rúben Pinto von der Stange wieder zurück ins Feld.

Der Tag danach: Die Stimmen zum Spiel in Lissabon. Der Fokus wird nun auf den WAC gerichtet. Kopf hoch, Brust raus – Wir…

Posted by SCR Altach on Donnerstag, 27. August 2015

Kurz vor der Pause setzte Altachs Coach Damir Canadi schon zum Torjubel an. Nach einem weiten Pass von Alexander Pöllhuber tauchte plötzlich Patrick Seeger allein vor Ventura auf – der Angreifer schupfte den Ball aber nicht nur über den Tormann, sondern auch über die Latte (42.).

Altach drückte auf das Auswärtstor

Die zweite Hälfte begann mit je einer Topchance auf beiden Seiten. Zunächst verfehlte Abel Camará in der 47. Minute per Kopf aus kurzer Distanz das Tor, wenige Sekunden später köpfelte Ngwat-Mahop ebenfalls aus aussichtsreicher Position über den Querbalken.

Danach übernahmen die Altacher immer mehr die Initiative. Belenenses ließ sich zurückfallen und überließ dem Gegner die Initiative, der sich allerdings beim Kreieren von zwingenden Möglichkeiten lange schwertat. Mehr als ein Volley von Salomon genau auf Ventura (54.), ein vom Belenenses-Keeper entschärfter Weitschuss von Seeger (66.) und ein Freistoß-Fehlschuss von der Strafraumgrenze durch den eingewechselten Martin Harrer (86.) schaute zunächst nicht heraus – bis zur 91. Minute, als sich Ngwat-Mahop den Ball im Strafraum mit der Brust herunternahm und volley nur die Latte traf.

Damit verabsäumten es die Altacher, gleich in ihrer Europacup-Debütsaison in die Gruppenphase der Europa League vorzudringen. In der dritten Qualifikationsrunde hatten die Vorarlberger mit Vitória Guimarães (Gesamtscore 6:2) noch einen portugiesischen Klub ausgeschaltet.

(APA, Red.)

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